Entlassung 2028: Diddy kündigt die „größte Party aller Zeiten“ an
Diddy
Erst in rund 2 Jahren soll Diddy wieder aus dem Knast kommen. Doch schon jetzt plant er offenbar den großen Knall für seine Rückkehr. Der 56-jährige Musikmogul sitzt derzeit eine 50-monatige Haftstrafe in der Bundesstrafanstalt Fort Dix in New Jersey ab, nachdem er in zwei Fällen wegen der „Beförderung zu Zwecken der Prostitution“ verurteilt wurde.
Entlassung im April 2028
Mehrfach wurde seine voraussichtliche Entlassung in den vergangenen Monaten angepasst. Zunächst stand im System der US-Behörden noch Juni 2028, dann wurde der Termin auf den 25. April vorgezogen. Inzwischen ist sogar der 15. April 2028 als neues Datum eingetragen. Die zweite Verkürzung innerhalb kurzer Zeit. Möglich wird dies vor allem durch seine Teilnahme an einem Drogenrehabilitationsprogramm, das ihm zusätzliche Gutschriften auf die Haftzeit einbringt.
„Größte Party seines Lebens“
Parallel dazu werden nun Pläne für die Zeit nach der Haft bekannt. Combs soll im engen Kreis davon sprechen, die „größte Release-Party seines Lebens“ zu feiern. Darüber berichten verschiedene US-Medien wie Yahoo oder The Mirror US. Sie berufen sich auf Insider, laut denen er seine „White Partys“ übertreffen und die Entlassung wie eine persönliche Krönung feiern will.
Brisant ist diese Ankündigung vor allem, weil die Vorwürfe gegen Diddy vor allem im Zusammenhang mit seinen White Partys standen. Bis heute sollen über 1.000 mutmaßliche Opfer auf eine weitere Anklage gegen den 55-Jährigen warten. Im Raum stehen zum Teil schwere Anschuldigungen der Vergewaltigung und ähnliches.
Auch deshalb wird das Strafmaß gegen den Hiphop-Mogul als zu milde angesehen. Die Staatsanwaltschaft hatte ursprünglich eine deutlich längere Strafe von mindestens 20 Jahren gefordert. Am Ende standen vier Jahre und zwei Monate Haft, 500.000 Dollar Geldstrafe und fünf Jahre überwachte Bewährung. Diese Strafe wurde inzwischen bereits abgeschwächt.
Im Gefängnis lebt Combs Berichten zufolge in einem Schlafsaal mit mehreren Mitgefangenen und arbeitet in der Kapellenbibliothek. Offiziell betont sein Umfeld, er nehme die Reha ernst, sei auf persönliche Veränderung fokussiert und arbeite an einem positiven Neuanfang. Gleichzeitig aber lässt die Aussicht auf eine XXL-Entlassungsparty Zweifel daran aufkommen, wie ernsthaft er den öffentlichen Umgang mit seinen Taten gestalten will.
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