Bare-Knuckle oder MMA – Bözemann lässt Manuellsen den Boxsport aussuchen
Bözemanns Wahl: Bare-Knuckle oder MMA
Bözemann hat in seiner Instagram-Story ein Bild zu seinem neuesten Video geteilt - und darin die nächste Kampfansage platziert. Er lässt Manuellsen die Wahl, ob ihr drittes Duell als Bare-Knuckle-Boxkampf oder als MMA-Fight stattfinden soll. Damit liegt der Ball klar im Feld seines langjährigen Rivalen und der Countdown für die Entscheidung läuft.
Erst vor wenigen Tagen erklärte Manuellsen öffentlich seine Bereitschaft für Teil drei ihres Duells. Sein Statement setzte den Ton für einen sportlichen Rahmen: „Willst wieder anfangen? Kein Problem, ich kloppe mich nochmal ein drittes Mal mit dir. Ist kein Problem, Bruder. Okay? Aber dann lass uns den ganzen Trash-Talk lassen. Okay?“ Genau an diesen Punkt knüpft Bözemanns neues Video an.
Sportlich bringt Bözemann reichlich Momentum mit. Im März siegte er blutüberströmt in einem Bare-Knuckle-Fight bei den Vendetta Fight Nights gegen die Wiener Straßenlegende Isi. Zugleich hat er Erfahrungen im Regelmix gesammelt und zuletzt mehrfach MMA-Herausforderungen ausgesprochen. Die Option für Manuellsen ist damit klar umrissen - und sie verspricht maximale Brisanz.
Bedeutung für die Deutschrap-Fightszene
Die Formatsfrage entscheidet über Taktik, Trainingscamp und Risiko. Bare-Knuckle bedeutet Boxen ohne Handschuhe - schnell, brachial, schnörkellos. MMA öffnet das Regelwerk für Kicks, Clinch und Bodenkampf. Bözemann hat hierfür bereits Türen aufgestoßen und öffentlich Gegner adressiert. Über Brian Keller sagte er: „Mein Wunschgegner wäre Brian Keller aus der Schweiz und somit mache ich hier eine öffentliche, offizielle Herausforderung an Brian Keller.“
Auch die Regelfrage hielt er damals offen: „Ich fordere hiermit Brian Keller heraus, zu einem Chicago-Streetfight nach den Regeln, die uns dann genannt werden.“ Gegen Mo Abdallah formulierte er ebenfalls eine offizielle MMA-Challenge. Diese Vorgeschichte zeigt, dass Bözemann flexibel in der Ausgestaltung ist - entscheidend ist der Kampf selbst.
Für Manuellsen hat die Wahl strategisches Gewicht. Er wünscht sich einen respektvollen Rahmen ohne Sticheleien und könnte das Regelwerk nach seinen Stärken ausrichten. Promoter wie Vendetta Fight Nights oder Formate aus dem AAA-Umfeld bieten mögliche Bühnen. Jetzt fehlt die Antwort: Entscheidet sich Manuellsen für Bare-Knuckle oder MMA? Die Szene schaut hin, das Interesse ist hoch - und die dritte Auflage wirkt greifbar nah.
