„Das macht mich sauer“ – Massiv bekommt keine einzige Playlisten-Platzierung für die Neuauflage von „Ghettolied“

Massiv

Im Oktober 2026 veröffentlicht Massiv sein heiß erwartetes Comeback-Album „BGB Reset“. Denn auch wenn er Dank seiner Castingshow „Prototyp Rapstar“ und seiner zahlreichen geschäftlichen Unternehmungen quasi dauerpräsent ist, hat Massiv tatsächlich seit rund 6 Jahren kein richtiges Album mehr veröffentlicht.

Das letzte große Albumrelease „Lativ“ inklusive eine richtigen Promophase und dedizierter Album-Box, stammt aus dem Jahr 2020 und entstand im Nachgang des Serienfinals von „4 Blocks“. Es ist also eine ganze Weile vergangen, seitdem Massiv wirklich als Rapper und nicht als Schauspieler und Unternehmer in Erscheinung getreten ist.

Klassiker neu aufgelegt

Für sein großes Comeback, das genau 20 Jahre nach seinem Durchbruch stattfindet, hat sich der Rapper aus Wedding einiges einfallen lassen um an seine alten Zeiten anzuknüpfen. So erschien erst kürzlich die Single „MASSIV 2026“ als Fortsetzung zu „MASSIV 2006“. Dafür hat er zum ersten Mal seit 20 Jahren wieder seinen Entdecker und Mentor MC Basstard gefeatured.

Ghettolied

Zusätzlich dazu hat er noch einen weiteren waschechten Klassiker neuaufgelegt. „Ghettolied“ war der erste Untergrundhit in der Karriere von Massiv, ebenso wie sein erstes Musikvideo. Der Song verbreitete sich zunächst noch von Handy zu Handy auf den Straßen und machte Massiv berühmt, ehe er mit „Wenn der Mond in mein Ghetto kracht“ endgültig zur Mainstream-Sensation geworden ist.

Für den Nachfolger seines Klassiker hat sich Massiv hochkarätige Unterstützung geholt und SadiQ und Kolja Goldstein auf „Ghettolied“ vereint. Die Single erscheint am Donmerstag um 20 Uhr, exakt 20 Jahre nach dem ursprünglichen Release.

Gleichzeitig beklagt Massiv aber auch, dass dieses Jubiläum aus seiner Sicht nicht ausreichend gewürdigt wird. Trotz des feierlichen Anlasses, dem Jubiläum eines Klassikers, hat der Rapper kein Playlisten-Cover, noch eine Platzierung bekommen. Denkt man genauer über diesen Umstand nach, ist das tatsächlich regelrecht absurd. Massiv hofft dennoch darauf, dass sich die Single durch die Fans verbreitet, so wie es damals bei „Ghettolied“ der Fall gewesen ist.

Massiv erhält keinen Industrie-Support

„Noch 2 Tage dann kommt das Ghettolied, genau 20 Jahre später. Für mich ist es etwas sehr besonderes und bedeutet mir brutal viel. Wir werden keinen Push bekommen, keine Sonderplatzierung, kein Cover in rgendeiner Playlist. Einfach nix habe ich geschafft zu klären, obwohl ich viel für deutsch Rap getan habe.

(…) Heute gibt es 1000 Street- und Gangsterrapper warum gibt es die wohl? Die Industrie vergisst eure Lieblingskünstler. (…) Sorry an meine Tag 1-Zuhörer, aber mich machen diese Dinge gerade sauer, weil ich nur für diesen Song mir wenigstens was erhofft habe. Umso mehr zähle ich auf euch, diesen Track & Video mit mir zu tragen und wenigstens ehrlich unter uns zu pushen.“

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