Lottomillionär Kürsat ‚Chico‘ Yildirim kandidiert als Oberbürgermeister von Dortmund
Kürsat „Chico“ Yildirim
Lottomillionär Kürsat „Chico“ Yildirim will bei der nächsten Oberbürgermeisterwahl in Dortmund antreten. Gegenüber Jurafakten hat er 45-Jährige bekanntgegeben, dass er als Einzelbewerber in das Rennen gehen möchte. In Nordrhein-Westfalen ist eine OB-Kandidatur ohne Partei möglich, sofern die gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt sind und das Mindestalter von 23 Jahren erreicht ist.
Inhaltlich setzt Chico auf Law-and-Order-Themen und soziale Anliegen. Er nennt ein stärkeres Vorgehen gegen Kriminalität, härtere Konsequenzen für das unerlaubte Mitführen von Messern, mehr Unterstützung für Obdachlose und suchtkranke Menschen sowie ein breiteres Engagement im sozialen Bereich. Damit positioniert er sich an der Schnittstelle zwischen Sicherheitspolitik und sozialer Hilfe.
Neue strafrechtliche Sanktionen für Messerverbote kann ein Oberbürgermeister nicht eigenständig einführen. Möglich sind jedoch politische Initiativen für Gesetzesänderungen und kommunale Maßnahmen. Dazu zählen Präventionsarbeit, städtische Sicherheitskonzepte, engere Zusammenarbeit mit Ordnungsbehörden und Hilfsprogramme, die lokal umgesetzt werden können.
Hier seht ihr die Ankündigung
Lottomillionär
Chico wurde im September 2022 bundesweit bekannt, als er rund 9,9 Millionen Euro im Lotto gewann. Der ehemalige Kranführer aus Dortmund zeigte sich offen mit seinem neuen Reichtum, legte sich Luxusfahrzeuge und Designer-Mode zu und blieb zugleich öffentlich präsent. Kritik an seinem Lebensstil begleitete ihn, doch er präsentierte früh Investitionspläne.
Tatsächlich hat Chico sein Vermögen in Immobilien in Dortmund angelegt. Neben einer Penthouse-Wohnung am Phoenix-See investierte er in mehrere Mehrfamilienhäuser, vor allem in der Nordstadt. Diese Objekte generieren regelmäßige Mieteinnahmen und bilden die Basis für ein stetiges Cashflow-Modell, das unabhängig von seiner medialen Präsenz funktioniert.
Aktuell verfügt Chico nach eigenen Angaben über rund 100 Einheiten in sieben Mehrfamilienhäusern, darunter auch 12 Ladenlokale in attraktiven Lagen. Ein Gesprächspartner schätzt seinen monatlichen Reingewinn auf etwa 40.000 bis 50.000 Euro. Mit dieser finanziellen Ausgangslage kann er einen langen Wahlkampf planen und Projekte in sozialen Bereichen strukturiert unterstützen.
