Mike Tyson hat Donald Trump einen Brief von Sean ‚Diddy‘ Combs überreicht
Tyson gibt Brief von Diddy an Trump
Mike Tyson hat bestätigt, dass er einen Brief von Sean “Diddy” Combs persönlich an Donald Trump übergeben hat. In SiriusXM’s Andy Cohen Live sprach der Ex-Schwergewichts-Champion am 8. Oktober über den Anruf von Combs aus dem Gefängnis und seine Rolle als Bote. Wörtlich sagte Tyson: „I spoke with him once on the phone yes“ und weiter: „He wanted me to give a letter to the president.“
Zu den Inhalten des Schreibens äußerte sich Tyson nicht im Detail. Er machte jedoch klar, dass er den Auftrag ausgeführt hat: Auf die Nachfrage erklärte er, er habe „did what he told me to do“. Verschiedene US-Berichte ordnen das Schreiben als Bitte um eine präsidentielle Begnadigung ein, gerichtet an Trump.
Aus Trumps Umfeld heißt es, der ehemalige Präsident habe den Brief von Combs erhalten. Zugleich wird berichtet, dass er derzeit keine Pläne habe, eine Begnadigung zu erteilen. Tyson sprach über den Vorgang im Zuge der Promo zu seiner kommenden Netflix-Doku TYSON, in der er sein Leben und seine umstrittenen Kapitel beleuchtet.
Tyson über von Brief von Diddy
Netflix-Doku von Tyson
Sean “Diddy” Combs verbüßt eine 50-monatige Haftstrafe nach Verurteilungen im Zusammenhang mit der Beförderung zur Prostitution; von Vorwürfen der Erpressung und des Menschenhandels wurde er freigesprochen. Laut US-Medien bat er seinen langjährigen Freund Tyson, den Brief persönlich zu überreichen. Die Nähe zwischen den beiden sorgt in der Öffentlichkeit für Diskussionen.
Tyson kennt den Alltag hinter Gittern aus eigener Erfahrung. 1992 wurde er wegen Vergewaltigung verurteilt und verbrachte drei Jahre im Indiana Youth Center. Rückblickend sagte er über diese Zeit: „Everybody knew I was there for the wrong reason“ - Aussagen, die seine Sicht auf Haft, Reue und Resozialisierung bis heute prägen.
In der vierteiligen Netflix-Dokumentation TYSON will der 60-Jährige die Höhen und Tiefen seines Lebens unverblümt zeigen - vom Drogenkonsum bis zu persönlichen Verlusten. Sein Ziel formulierte er bei Andy Cohen so: „That’s why we have the documentary“ und „Use your own perspective of what you think about me.“ Die Übergabe des Diddy-Briefs an Trump liefert nun einen weiteren aufsehenerregenden Baustein in Tysons aktueller Erzählung.
