Diddy mit Kopfverletzung aus dem Gefängnis ins Krankenhaus gebracht
Nächtlicher Notfall in Fort Dix
Schock-Meldung aus dem Gefängnis: Sean „Diddy“ Combs musste wegen einer Kopfverletzung aus dem Bundesgefängnis FCI Fort Dix in New Jersey gebracht werden. Das berichtet TMZ unter Berufung auf Quellen aus der Haftanstalt. Demnach verließ in der Nacht auf Samstag gegen 1 Uhr ein Krankenwagen mit dem 56-Jährigen das Gelände. Mehrere US-Medien, darunter Deadline, griffen den Bericht inzwischen auf.
Laut den Quellen sei die Verletzung nicht lebensbedrohlich. Diddy sei bei Bewusstsein gewesen und habe gesprochen. Noch am selben Morgen sei er nach Fort Dix zurückgebracht worden. Wie es zu der Kopfverletzung kam, ist bislang völlig unklar. Auch ob Diddy tatsächlich in einem Krankenhaus behandelt wurde, konnte TMZ nicht bestätigen – es wird lediglich angenommen, dass er in eine nahegelegene Klinik gefahren wurde.
Inzwischen hat sich das Team des Rappers zu Wort gemeldet. Ein Sprecher erklärte: „Wir haben Kenntnis von den Berichten über Sean Combs und arbeiten daran, die Umstände zu klären. Seans Gesundheit und Wohlergehen sind unsere unmittelbare Sorge, und wir danken allen, die sich gemeldet haben.“ Die US-Gefängnisbehörde hält sich dagegen bedeckt. Sie verwies darauf, dass sie sich grundsätzlich nicht zu den Haftbedingungen einzelner Insassen äußere, einschließlich ihrer Unterbringung oder ihres Gesundheitszustands.
Turbulente Wochen hinter Gittern
Der Vorfall reiht sich in ohnehin chaotische Wochen für Diddy ein. Nach einem NBC-Bericht über sein angebliches VIP-Leben in Fort Dix musste er zurück in Einzelhaft. Kurz darauf wurde bekannt, dass sich seine Entlassung wegen „störendem Verhalten“ vom Januar auf den 2. März 2028 verschiebt. Bereits im Juli soll er laut TMZ in eine Auseinandersetzung mit einem Mitinsassen verwickelt gewesen sein.
Gleichzeitig arbeitet Diddy offenbar weiter an einer Begnadigung durch Donald Trump. Mike Tyson verriet vergangene Woche in der SiriusXM-Show von Andy Cohen, dass Diddy ihn gebeten habe, dem Präsidenten einen Brief zu übergeben. Auf die Frage, ob er das getan habe, antwortete der Boxer: „Ich habe getan, was er mir gesagt hat, ja.“ Trump hatte allerdings bereits im Januar klargestellt, dass er die Strafe nicht erlassen werde.
Diddy sitzt eine Haftstrafe von 50 Monaten ab. Im vergangenen Jahr wurde er in zwei Anklagepunkten wegen der Beförderung von Personen zum Zweck der Prostitution schuldig gesprochen, von den schwereren Vorwürfen der organisierten Kriminalität und des S*xhandels jedoch freigesprochen. Wie es ihm nach dem nächtlichen Vorfall geht und was genau passiert ist, dürfte in den kommenden Tagen klarer werden.
