„Gut Genug“ von Kitschkrieg, Blumengarten und Shirin David soll für „Record Of The Year“ bei den Grammies nominiert werden

KitschKrieg starten Grammy-Kampagne

Der größte deutsche Hit des Jahres soll jetzt auch in Los Angeles ankommen. Das Berliner Produzentenkollektiv KitschKrieg hat „Gut genug“ mit Blumengarten und Shirin David für die Grammys eingereicht. Wie DIFFUS berichtet, geht der Song in den Kategorien „Record Of The Year“ und „Best Dance Pop Recording“ ins Rennen. Zusätzlich bewerben sich KitschKrieg selbst als „Producer Of The Year“ und hoffen damit auf insgesamt drei Nominierungen.

Auf Instagram haben KitschKrieg ihre Kampagne offiziell ausgerufen. Dazu schrieben sie in gewohnt lockerer Manier: „KitschKrieg Grammy-Kampagne 2026!! Stimmt jetzt für uns ab oder heult später, danke!!“ Unter dem Beitrag drücken zahlreiche Fans die Daumen.

Eine Einreichung ist allerdings noch keine Nominierung. Zuerst müssen die Mitglieder der Recording Academy in der ersten Abstimmungsrunde entscheiden, wer es auf die Liste schafft. Diese Runde läuft noch bis zum 22. Oktober, die Nominierungen werden am 16. November bekanntgegeben. Die Verleihung selbst findet am 7. Februar 2027 in Los Angeles statt.

„Rekord Of The Year“

Ganz aus der Luft gegriffen ist die Hoffnung nicht. „Gut genug“ stand im Juni zwei Wochen lang auf Platz eins der deutschen Charts und wurde zum ersten echten internationalen Erfolg aus Deutschland seit langer Zeit. Vor allem in den USA ging der Song auf TikTok durch die Decke. Shirin David holte sich mit der Single ihre nächste Nummer eins.

Der Hype zog im Sommer immer weitere Kreise. BTS-Star Jung Kook sang „Du bist gut genug“ spontan in der Münchner Allianz Arena, Steve Lacy veröffentlichte ein eigenes Cover und die Hookline schaffte es sogar ins Finale der Wahl zum Jugendwort des Jahres. Im Juni erschien außerdem das Feature-Album „KITSCHKRIEG ZWEI“.

Ganz ohne Rückschläge lief das Jahr trotzdem nicht. Beim Sommerhit 2026 ging „Gut genug“ leer aus, die Jury entschied sich für „Dai Dai“ von Shakira und Burna Boy. Und schon im Juni mussten KitschKrieg auf einen Seitenhieb von Heidi Klum antworten. Ob die Recording Academy den Song für gut genug hält, wissen wir Mitte November.