Krass – Soviel Geld hat Mert mit seinem Album verdient!

Kunde ist König

Deutsche Rapper verdienen zurzeit wohl soviel wie noch nie – selbst mit Chartplatzierungen im zweistelligen Bereich werden hohe Summen umgesetzt. Auch Newcomer, die nicht h√∂her als auf Platz 20 einsteigen, belohnen sich mit teuren Luxusautos und Rolex-Uhren f√ľr tausende Euro. Insbesondere die Verdienstm√∂glichkeiten durch Streamingdienste wie Spotify und konstant gute Boxverk√§ufe lassen die Einnahmen in die H√∂he schnellen. Aber wieviel verdienen die Interpreten eigentlich tats√§chlich an einem Release? Am Beispiel von Merts Album „Kunde ist K√∂nig“ stellen wir nun einige Rechnungen auf!

Deluxe Boxen

Wie der Youtube-Rapper mehrfach bekanntgegeben hat, wurden insgesamt 3500 Deluxe-Versionen seines Albums produziert und auch an den Mann gebracht. Auf Amazon wurde die Box zum Kaufpreis von 40‚ā¨ angeboten, was einen Gesamtumsatz von 140.000‚ā¨ ergibt.

Spotify

Z√§hlt man die Gesamtklicks auf dem Spotify-Profil von Mert zusammen, erh√§lt man ungef√§hr einen Wert von 25 Millionen. Spotify gab zudem vor einigen Monaten bekannt, bis zu 4000‚ā¨ f√ľr eine Millionen Aufrufe auszuzahlen. Hierf√ľr erh√§lt man einen Gesamtwert von 100.000‚ā¨. Da Spotify jedoch nicht das Gesamtvolumen des Streamingmarkts ausmacht, d√ľrften dazu noch einmal ungef√§hr 50.000‚ā¨ durch Deezer, Apple Musik und Tidal hinzukommen.

Sonstige

Im letzten Jahr gab der deutsche Musikverband bekannt, dass Streamingdienste durschnittlich genauso viel Umsatz macht, wie CD-Verk√§ufe, vorallem jedoch in einer √§lteren K√§uferschicht, weshalb lediglich ein Teil der Einnahmen auf physische CDs abfallen d√ľrfte. Wir setzen hier basierend auf der typischen Einheitenzahl einer Chartplatzierung auf Platz 2 einen Wert von circa 70.000‚ā¨ ein. Weitere Einnahmen, wie beispielsweise Gema-Einnahmen, Youtube-Werbung, Sponsoring-Deals oder Live-Auftritte k√∂nnen wir aus Mangel an Zahlen leider nicht n√§her ber√ľcksichtigen.

Gesamteinnahmen

Z√§hlt man nun alle Zahlen zusammen, erh√§lt man einen enormen Gesamtumsatz von 360.000‚ā¨. In seiner aktuellen Videoansage gibt Mert an, zum Release seines Albums kein Geld mehr gehabt zu haben, wodurch der Kontostand sich wohl aus seinen Einnahmen durch das Album zusammensetzen d√ľrfte. Da Streamingdienste Einnahmen monatlich abrechnen, ergibt sich ein Kontostand zwischen 30.000‚ā¨ und 75.000‚ā¨, je nach der prozentualen Aufteilung zwischen Label und K√ľnstler. Die restlichen Einnahmen aus CDs und Boxen d√ľrften in den kommenden 6 Monaten auf das Konto des Rappers wandern.

 

Hier seht ihr die Ansage

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