Die erste Mert-Single hat 100.000 verkaufte Einheiten geknackt

Mert

Vor einigen Monaten ĂĽberraschte der ehemalige Youtuber Mert seine Fans mit der Aussage, nie wieder Youtube zu machen und sich lieber auf seine Musikkarriere konzentrieren zu wollen. Schnell wurden die Kritiker dieses Vorhabens eines besseren belehrt, als die ersten Singles des jungen Newcomers auf seinem Kanal erschienen. Gemeinsam mit dem Berliner Newcomer Samra lieferte Mert mit „U21“ nicht nur einen ernst zu nehmenden Song ab, sondern bewies auch durchaus Hit-Potential.

Hier könnt ihr „U21“ anhören

Seitdem schaffte er es immer wieder sich selbst zu ĂĽbertreffen und nicht nur virale Hits mit seinen Interviews zu schaffen, sondern auch ein hochgelobtes Album abzuliefern. Neben dem zahlreichen Lob anderer Rapper erhielt „Kunde ist König“ nämlich auch die Bestnote von glatt 5-Sternen auf Amazon. Eine beschädigt ausgelieferte Box sorgte dafĂĽr, dass ein einzelner Rezensent auf die Bestwertung verzichtete – aber sei’s drum!

Hier seht ihr die Amazon-Bewertung

Umsatz

Mit seinem Debütalbum landete der 21 jährige Rapper erst vor wenigen Wochen auf dem zweiten Platz der deutschen Albencharts. Damit platzierte er sich selbst vor gestandenen Szenegrößen wie Eko Fresh oder Kalim, die ihre Alben in derselben Woche veröffentlichten. Wie er das schaffen konnte? Zum einen durch eine treue Fanbase, die seine produzierten Boxen kaufte und den Umsatz der Platte steigerte und zum anderen durch die vielen stillen Hörer des Rappers, die für blendende Streaming-Zahlen sorgten.

Mert gab kurz nach Release des Albums sogar an, in Zukunft eventuell gar keine CDs mehr herstellen zu lassen und seine Musik lediglich via Spotify veröffentlichen zu wollen. Dies deckt sich mit den Statistiken des BVMI, die offenbaren, dass der Trend deutlich in Richtung Streaming geht und physische Verkäufe sich fast nur noch auf Deluxe Versionen beschränken. CD-Verkäufe hingegen sind weiterhin rückläufig.

Bisher sammelte das Album von Mert bereits 37 Millionen Streams auf Spotify. Dies ergibt nach Angaben des Streamingportals eine Vergütung von ungefähr 220.000€, nur durch Plays auf Spotify. Zusätzlich mit den 3500 verkauften Boxen á 40€ ergibt sich somit ein Gesamtumsatz von 340.000€.

Verkaufszahlen

Auch die Verkaufszahlen des Albums lassen sich mithilfe der Streamingszahlen auf Spotify ermitteln. Ausschlaggebend für die Single- und Alben-Charts sind Premiumstreams ab einer Abspieldauer von mindestens 31 Sekunden. Nicht-Premiumstreams und geskippte Songs wirken sich somit negativ auf die Verkäufe aus und können für Abweichungen bei den tatsächlichen Zahlen sorgen.

Singles

Der UmrechnungsschlĂĽssel fĂĽr Singles bewährte sich bisher jedoch und lässt sich einfach anwenden. Demnach ist die erfolgreichste Single von Mert der Song „AjAjAj„, der mittlerweile die Marke von 100.000 verkauften Einheiten ĂĽberschritten haben dĂĽrfte. Auf Youtube zählt das dazugehörige Musikvideo zudem bereits knapp 13 Millionen Klicks.

Hier könnt ihr den Song hören

Alben

Wendet man den UmrechnungsschlĂĽssel auf das gesamte Album an ergibt sich ein Streaming-Ă„quivalent von etwas mehr als 22 Tausend verkauften Einheiten. Gemeinsam mit den verkauften „KiK“-Boxen ergibt sich somit eine Gesamtverkaufszahl von rund 26 Tausend verkauften Alben. Der Streaming-Anteil an den Verkäufen des Albums liegt demnach bei ungefähr 84,6%. Rein statistisch könnten sich dadurch weitere physische CD-Verkäufe von bis zu 4000 Einheiten ergeben.

Wir bedanken uns abermals beim BVMI fĂĽr die ermittelten Statistiken. Wenn ihr mehr ĂĽber die Verkaufszahlen und den Umsatz anderer Alben erfahren wollt, schreibt uns euren Vorschlag in die Facebook-Kommentare und gebt dem Artikel einen Daumen nach oben.

Hier könnt ihr das Album streamen

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