„RTL hat mir 1500€ fĂĽr ein negatives Statement zu Kollegah geboten“

RTL

In den vergangenen Tagen war immer wieder davon zu hören, dass sich die Rapper Farid Bang und Kollegah einen verbalen Schlagabtausch mit einigen Medien, allen voran der Bild-Zeitung, liefern. Die DĂĽsseldorfer Rapper sahen sich aufgrund eines Zeile auf ihrem Kollaboalbum „JBG 3“ dem harten Vorwurf des Antisemitismus ausgesetzt und wurden von diversen Publikationen kritisiert.

Dies lieĂźen die Musiker nicht auf sich sitzen und holten zum medialen Gegenschlag aus. Mithilfe der eigenen Reichweite griff insbesondere Kollegah die „Mainstream-Medien“ an und rief seine Fans dazu auf, dem Sender RTL und dem Boulevard-Blatt BILD Nachrichten zu schreiben und ihre Berichte argumentativ zu entkräften.

Dabei gab der „Alpha Music Empire“-Boss seinen Hörern auf, sich selbst zu informieren, anstatt den konventionellen Medien zu vertrauen. So sollen sie sich ĂĽber das Thema „Pizzagate“ informieren, da die „Mainstream-Medien“ dieses Thema bewusst verschweigen wĂĽrden.

1500 Euro?

Nun meldete sich ein weiterer Rapper zu Wort, der eine schier unglaubliche Mail eines angeblichen RTL-Redakteurs veröffentlicht haben will. Laut Aussage der Mail wurden dem Rapper 3Plusss insgesamt 1500€ dafĂĽr geboten, sich negativ gegen Kollegah auszusprechen. Der Betreff trug den recht plakativen Titel „1500€ fĂĽr Interview in Anti Kollegah Beitrag“.

Zuvor reagierte der Essener 3Plusss immer wieder auf die Aussagen Kollegahs und machte sich auf Twitter ĂĽber ihn lustig. In seinem letzten Tweet vor der offenbar falschen Mail kritisierte er die Forderung des Rappers an die Medien, ĂĽber „Pizzagate“ zu berichten: „freie presse hierzulande wird nur noch durch kollegah aufrechterhalten der geld bietet fĂĽr seiner subjektiven meinung nach objektive artikel ĂĽber verschwörungstheorien aus schlecht ausgeleuchteten youtube news und videos mit pics von prominenten kommentiert von computer stimmen

Tatsächlich erntete der Rapper neben der Zustimmung fĂĽr seine Aussagen gegen die BILD auch Kritik. Insbesondere fĂĽr sein Angebot dem Redakteur 25.000€ zu zahlen, der sich mit der „Pizzagate“-Theorie befasst und einen Bericht schreibt, der seiner Ansicht nach objektiv ist.

Hier seht ihr den Tweet

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