Farid Bang veröffentlicht Verkaufszahlen von 18 Karat

18 Karat

Vor einer Woche veröffentlichte der Dortmunder Rapper 18 Karat sein viertes Soloalbum „Je m’appelle Kriminell“, welches gleichzeitig sein drittes Album über die Plattenfirma Banger Musik darstellt. Im Zuge des Releases gab er bereits zu verstehen, dass er dem Düsseldorfer Label auch nach dem Album erhalten bleibt.

Das ist nicht nur für die Fans der Banger, sondern auch für Labelchef Farid Bang eine besonders gute Nachricht, denn 18 Karat hat sich als absoluter Glücksgriff erwiesen. Der Maskenrapper weist in Zeiten von Streaming außergewöhnlich hohe Verkaufszahlen vor und konnte mit seinen vorherigen Alben über Banger Musik jeweils über 30.000 Einheiten knacken. Kann er diese Zahlen auch mit seinem neuesten Album erreichen?

Deluxe Boxen

Mit seinem neuen Album chartete der Rapper mit der goldenen Maske auf Platz 3, womit er auf demselben Rang landet wie mit seiner letzten Platte „Geld Gold Gras“. Ohne die starke Konkurrenz von Sarah Connor und Rammstein wäre er mit seinen Verkäufen laut Farid Bang für gewöhnlich auf der 1 gelandet.

Um das zu beweisen legte der Banger-Chef vor wenigen Minuten die Verkaufszahlen seiner Deluxe Box offen: „Herzlichen Glückwunsch an 18 Karat. Platz 3 ist es geworden. Vor ihm Sarah Connor und Rammstein auf Platz 1, herzlichen Glückwunsch auch an die beiden. Zu den Acts muss man eigentlich nichts sagen, man braucht ja nicht zu sagen, dass das eine starke Konkurrenz ist.

(..) Zu 18 Karat kann man sagen er hat 12.000 Boxen circa verkauft und das ist beachtlich. (..) Viele Künstler sind mit 4000 bis 5000 Boxen auf Platz 1 gechartet, weil sie eben nicht die Konkurrenz hatten, die wir hatten diese Woche. Aber nichtsdestotrotz es ist ein sehr erfolgreiches Release. Im Streaming hat man sich auch gesteigert.“

Hier nennt er die Zahl

Streaming

Neben den Deluxe Boxen lassen sich auch die Verkaufszahlen ermitteln, die in den ersten 7 Tagen durch Streaming generiert wurden. Insgesamt erzielte er in der ersten Woche rund 26 Millionen Streams, was ein extrem starker Wert ist. Dadurch ergeben sich nach dem offiziellen Schlüssel des BVMI 8000 verkaufte Einheiten durch Streaming allein in der ersten Woche.

Hinweis dazu: Diese Zahl kann – je nachdem wie viele Hörer keinen Premiumaccount besitzen – abweichen. Erfahrungsgemäß muss man hier 10 bis 20% abziehen. Bei Alben mit besonders vielen Streams kann die Abweichung nach unten jedoch bis zu 50% betragen.

Seine aktuell meist gehörte Single

Insgesamt

Insgesamt ergibt sich demnach eine Anzahl von 20.000 verkauften Einheiten in der ersten Woche. Das sind fast doppelt so viele Verkäufe wie mit seinem Album „Pusha“. Die Zahl an physisch verkauften CDs ist nicht bekannt, dürfte aber die Schwankungen bei den Streams ausgleichen, weshalb sie für die Gesamtverkäufe nicht signifikant sind.

Umsatz

Durch Deluxe Boxen und Streaming ergibt sich des Weiteren ein kumulierter Umsatz von 820.000 Euro. Damit befindet sich 18 Karat in der obersten Riege der deutschen Rapper.

Dass man mit diesen Zahlen Rammstein, die 240.000 in der ersten Woche verkauft haben, trotzdem nicht vom Thron stoßen zu konnte, ist absolut keine Schande. Auch Sarah Connor verkaufte mit ihrem letzten Album 1,1 Millionen Einheiten, wodurch der Dortmunder schlichtweg kaum eine Chance hatte, diesen beiden Acts die 1 in den Charts streitig zu machen.

Hier könnt ihr das Album streamen

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