Rapper Fler entschuldigt sich bei der Berliner Polizei

Fler

In den letzten Tagen sorgte ein Video des Berliner Rappers Fler für Aufregung. Der 37 jährige wurde während einer Polizeikontrolle, die seiner Ansicht nach pure Schikane war, extrem ausfallend und beleidigte die Beamten, die ihn kurzzeitig festnehmen wollten, aufs übelste. Die Szene wurde von der Freundin des Rappers mitgefilmt und sammelte im Netz seitdem Millionen von Aufrufe.

Statement

Nun meldet sich der Rapper selbst zu Wort und liefert erstmals ein ausführliches Statement zu dem Thema. In einem rund 20 minütigen Livestream schildert Fler seine Sicht der Dinge und legt erneut dar, weshalb die Kontrolle seiner Ansicht nach unfair war. Trotzdem richtet er ein paar versöhnliche Worte an die Berliner Polizei und bringt zum Ausdruck, dass er unter anderen Umständen nicht so reagiert hätte.

Hier ist seine Entschuldigung:

„Ich möchte das mal klar stellen. Meine normale Art und Weise ist es nicht Polizisten zu beleidigen. Ich hab nichts gegen die Berliner Polizei, ich respektiere die Berliner Polizei. Ich respektiere gerade auch diese LKA-Beamten vom Rockerdezernat, die wirklich tief in der Sche*ße rühren und sich mit Morden und mit irgendwelchen Sachen auseinandersetzen. Ich respektiere auch Journalisten, die sich mit richtigen Verbrechern und mit den harten Themen auseinandersetzen.

(..) Ich möchte nicht, dass man mich in so eine Fraktion einordnet. Weil ich bin Künstler, ich bin Musiker, ich hab ne große Fresse, dafür kriege ich meine Anzeigen, dafür kriege ich meine Strafen. Aber ansonsten bin ich kein Schwerkrimineller, der Leute unterdrückt oder der denkt, er müsse sich vor der Polizei irgendwie behaupten oder profilieren.“

Danach beschreibt der Nummer 1-Rapper ausführlich, welche Probleme er seit Jahren mit den Behörden hat und weshalb er sich seinen Führerschein nicht abholen konnte. Außerdem erklärt er, dass er alleine in den letzten 2 Monaten mehr als 10 Mal kontrolliert wurde und mehrere Hausdurchsuchungen vom BKA und vom LKA hatte. Trotz dieser Vorfälle bleibt er bei seinem Eingangsstatement:

„(..) Ich will euch nur Folgendes sagen um mal zum Abschluss zu kommen. Ich bin kein Tyrann, ich möchte nicht den Gangster spielen. Ich respektiere die Berliner Polizei. Berliner ist ein hartes Pflaster, höchsten Respekt für die Arbeit der Berliner Polizei. Diese zwei Kandidaten, die mich da an dem Tag raus gewunken haben (..) die können mich anzeigen. Ich hab gerade gelesen im Tagesspiegel, die werden mich anzeigen wegen Beleidigung un fahren ohne Führerschein.“

Hier seht ihr den Livestream

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