Manuellsen mit harter Ansage an Animus und Bushido

CCN4

Seit einigen Tagen ist das heiß erwartet CCN4 von Bushido und Animus endlich draußen. Doch obwohl zehntausende Fans auf das Release hinfieberten, sorgte das Album für gemischte Gefühle. Grund sind allen voran die vergleichsweise wenigen Disses und namentlichen Erwähnungen anderer Rapper, auf die die Fans nach diesem ereignisreichen Jahr gehofft hatten.

Animus

Denn nicht nur für Bushido, auch für Kollabopartner Animus bot das Jahr 2019 genügend Stoff, um aus allen Rohren zu feuern. Trotz des Mangels an Diss-Zeilen auf dem Hauptalbum gibt es einige Äußerungen des Heidelbergers in Bezug auf seine neuen Erzfeinde aus dem Ruhrpott.

Der Deluxe Box von CCN4 lag die „Katharsis“-EP von Animus bei, auf der der 31-jährige mehr auf sich selbst eingehen konnte. Auf dem Intro-Song „4AM In Bangkok 130819“ spricht Animus erstmals seit dem Prügelvideo, das traurige Berühmtheit erlangte, über Manuellsen und warf ihm vor, in seinem Interview kurz nach dem Ereignis gelogen zu haben.

In einer Textpassage greift er den Satz „An diesem Tisch wird nicht gelogen“ auf und dreht ihn um. Auch die Erwähnung des Ruhrpotts lässt keine Zweifel daran, dass er sich auf Manuellsen bezieht:

„Sie schwören, sie lügen nicht an ihren Tischen, denn es wurd‘ nie geklopft/ Doch eines Tages steigen die Lügen dir zu Kopf/ Das Problem ist nicht mehr zwischen mir und dir oder mir und Pott/ Du schwörst und lügst, jetzt ist das Problem zwischen dir und Gott/“

Manuellsen

Obwohl der Song nicht im Netz veröffentlicht wurde, sind diese Zeilen in der letzten Nacht zu Manuellsen durchgedrungen. Der Ruhrpotter reagierte mit einem Livestream, in dem er wieder harte Ansagen an Bushido und Animus macht und erklärt, warum es sich bei dem Song seiner Ansicht nach nur um „EGJ-Politik“ handelt.

Hier seht ihr den ganzen Livestream

Gepostet von Ferdinand von Ballin am Montag, 23. Dezember 2019