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Nimo verrät warum er gegen Eno und Mero geschossen hat

Vor einigen Wochen ging ein gemeinsames Foto mit den Rappern Nimo, Eno, Mero und AoN-Labelchef Xatar online. Zum ersten Mal seit gefühlten Ewigkeiten waren die jungen Rap-Stars zusammen zu sehen.

Streit

Dem Treffen vorausgegangen waren mehrere Monate absolute Funkstille zwischen dem 385i-Rapper und dem Alles oder Nix-Lager. Anfang des Jahres gab es urplötzlich direkte Ansagen zwischen Nimo und Eno, in denen sich die beiden gegenseitig vorwarfen, ihre Songs nicht selbst geschrieben zu haben oder Tracks von ausländischen Künstlern zu kopieren.

Während die ersten Ansagen noch eher indirekt waren, wurde der Beef zwischen den beiden Parteien im Laufe der Zeit immer offener. So gab es irgendwann auch namentliche Disses. Seitens Nimo wurden Vorwürfe laut, dass Eno und Mero sich Klicks kaufen würden.

Nimo

Wie erwähnt hat sich der Streit inzwischen gelegt. Jetzt erklärt Nimo zum ersten Mal, wie es zu dem Beef gekommen ist und warum er sich selbst in der Schuld sieht:

„Ich hab angefangen zu schießen Bruder gegen Eno. Dass er Sachen kopiert, dass er Sachen schreiben lässt. Obwohl dieser Junge immer zu mit respektvoll war. (..) Jeder, der Eno kennt, weiß wie Eno ist: ein richtig lieb erzogener Junge Bruder, respektvoll.

Bro, ich Idiot war der Meinung damals, dass ich da jetzt was sagen muss. Dass es nicht so ist wie er es darstellt. Das war mein Fehler Bruder. Dafür habe ich mich bei ihm entschuldigt, dafür werde ich mich immer wieder entschuldigen, weil ich mich dafür schäme. Wer bin ich, dass ich öffentlich mit jemandem sein Brot spiele? Wer bin ich, dass ich jemanden öffentlich als etwas darstellen will? Wer bin ich Bruder?

Wer bin ich, dass ich Seitenhiebe in Livestreams verteile, indirekt. Wer bin ich, dass ich jemanden beschuldige Klicks zu kaufen? (..) Er verfolgt seinen Traum und er arbeitet für die Position, in der er gerade ist. Du Idiot, wunder dich nicht, dass er Erfolg hat. Er arbeitet. Man darf auch nicht verwundert sein, dass eine Gegenreaktion von ihm kommt.“

Hier ist die ganze Stelle