Bis zur Insolvenz – Punch Arogunz will Baba Saad alles wegnehmen

Punch Arogunz vs. Baba Saad

Seit mehr als zwei Jahren gibt es einen heftigen Streit zwischen CCN-Legende Baba Saad und Battlerap-Gigant Punch Arogunz. Die gesamte Geschichte geht bereits einige Jahre zurück und beruht zum aktuellen Zeitpunkt vor allem auf Aussagen von Punch Arogunz.

Der ehemalige VBT- und JBB-Rapper stand bis Mitte 2017 bei Baba Saads Label „Halunkenbande“ unter Vertrag und veröffentlichte recht erfolgreich zwei Soloalben und ein Kollaboalbum mit Saad. Trotz starker Verkaufszahlen – eigenen Angaben mehr als 10.000 Einheiten mit seinem Debütalbum – und Platz 6 in den Charts stellte sich der Deal für Punch Arogunz jedoch als nicht lukrativ heraus.

Sein Vorwurf lautet, dass Baba Saad keine gute Labelarbeit geleistet hätte, Versprechen nicht erfüllen würde und ihm obendrein noch Geld von seinen Releases vorenthält. Vor etwa zwei Jahren gründete Punch deshalb sein eigenes Label und legte dort sein erfolgreichstes Album überhaupt hin. Er sei aktuell endlich an dem Punkt angelangt, an dem sich die Musik auch finanziell lohnt, Punch. Zusätzlich dazu hat führt er ein erfolgreiches Tattoostudio in seiner Heimatstadt.

Wer sich für die gesamte Vorgeschichte interessiert, kann sich das folgende Interview von Punch Arogunz ansehen. In der ganzen Geschichte spielen auch Gewalt-Drohungen, kriminelle Großfamilien, Lügen und eine schwere Krankheit, unter der Punch leidet, eine Rolle. Von Baba Saad gibt es noch kein Statement, sodass seine Perspektive der Geschichte natürlich noch angehört werden sollte, bevor man sich ein endgültiges Urteil bildet.

Hier seht ihr das Interview

Insolvenz

Nachdem es eine gewisse Zeit lang wieder ruhig um das Thema wurde, scheint sich nun etwas bewegt zu haben. Erst kürzlich sprach Punch-Signings Twizzy in einem Rapbattle ausführlicher über seine Sicht auf Baba Saad und erzählte von weiteren Vorwürfen gegen den Bremer.

Jetzt legt Punch Arogunz nach und deutet an, dass Baba Saad ihm wohl seine GEMA-Einnahmen vorenthalten hätte. Dieses Geld will er sich demnächst offenbar auf rechtlichem Wege zurückholen. In den Hashtags ist zu lesen, dass er Saad damit sogar bis in die Insolvenz treiben würde.

Hier seht ihr es

Gepostet von Ferdinand von Ballin am Freitag, 31. Januar 2020

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