Ohne Capital Bra – King Khalil ist jetzt Spitzenverdiener

Team Kuku

Vor fast einem Jahr verließ Capital Bra seine alte Labelheimat Team Kuku und schloss sich Ersguterjunge an. Viele Fans des Bratans waren damals der Meinung, dass sich das junge Berliner Label ohne ihr Zugpferd nicht lange halten wird und in der Bedeutungslosigkeit verschwindet. Doch während die Zusammenarbeit zwischen Capi und Bushido schon wieder vorbei ist, geht es Team Kuku derzeit so gut wie noch nie.

Anstatt den Kopf in den Sand zu stecken ist die Plattenfirma von Manager Drilon und King Khalil einige mutige Schritte gegangen und hat direkt 2 neue Signings unter Vertrag genommen. Newcomer Beto macht sich mit gerade einmal 18 Jahren einen Namen als technisch herausragender Rapper. AP kann mit seiner „Auf Probe“-EP starke Streamingzahlen vorweisen.

King Khalil

King Khalil ist zuletzt besonders erfolgreich gewesen und avanciert zum neuen Zugpferd bei Team Kuku. Der Berliner hat mit Platz 7 für sein Album „B-TK“ bewiesen, dass er auch ohne mithilfe von Capital Bra eine große Hörerschaft anziehen kann. Dies schlägt sich auch auf seinem Konto wieder. Auf dem neuen Song „Bundesweit“ rappt Khalil über seinen Verlagsdeal, der ihm 200.000 Euro eingebracht haben soll:

„Ah, ich mach Millionen mit der weißen Kapsel (vier)
Nur pleite Geier sagen, dass sie Reichtum hassen (wooh)
(..) Zweihundert Riesen von meinem Verlag
Eure Ketten wiegen grade so viel wie mein Eigenbedarf (tfuu)“

Vermögen

Nun kommt der Berliner erneut darauf zu sprechen, wie gut man als Rapper verdienen kann. Dabei gibt er preis, dass er die Hälfte seines Einkommens an das Finanzamt abgeben muss. Das würde bedeuten, dass er den Spitzensteuersatz zahlt, also mindestens 250.000 Euro im Jahr verdient. Hier werden 45% Einkommenssteuer fällig, allerdings nur auf alles, was über 250.000 Euro liegt. Für alles was darunter liegt, gelten niedrigere Steuersätze:

„Bruder ich sage dir, durch das, dass dieses Finanzamt und so man die Hälfte Einkommenssteuer bezahlen muss und so, also das, das f*ckt schon sehr sehr, muss ich dir sagen so. Aber Bruder, mir geht’s gut, Hamdulillah so, du weißt doch, mir gehts gut Bruder, mach dir keine Sorgen um mich.“ Auf die Frage, warum er keine konkrete Zahlen zu diesem Thema nennt, erklärt er: „Es gibt so viele Leute, die nicht gönnen, Auge machen, dies und das. Ich hab gar keinen Bock auf sowas.“

Hier seht ihr das Interview

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