Zuna kündigt Autobiografie und neues Album an

Zuna

2017 schaffte Zuna mit „Mele7“ als erstes Mitglied der KMN-Gang den großen Durchbruch mit einem Soloalbum und platzierte sein Debüt aus dem zweiten Platz der Charts. Im März letzten Jahres folgte das Kollaboalbum „Super Plus“ mit Azet, das kürzlich „Casia“ von Miami Yacine als meist gestreamtes Album der KMN-Gang abgelöst hat und auf einem guten Weg zum Goldstatus ist.

Jetzt soll es musikalisch wieder weitergehen. Wie er soeben in seiner Instagram Story angekündigt hat, soll bald sein erstes Soloalbum seit knapp 3,5 Jahren erscheinen.

Privat

Der Dresdner kommt allerdings nicht nur mit seiner Musik zurück, sondern will nun erstmals auch mehr über Ghassan, die Person hinter dem Künstler Zuna, sprechen. Alte Fans der KMN-Gang dürften sich noch an die zahlreichen Vlogs erinnern, die bis vor einpaar Jahren regelmäßig erschienen und die Dresdner Rapper außerhalb von Musikvideos zeigen.

Seit 2017 haben sich die Künstler jedoch rarer gemacht und geben fast keine privaten Infos mehr raus. Zusätzlich dazu zog Zuna sich bis vor kurzem fast komplett aus der Öffentlichkeit zurück.

Autobiografie

Das ändert sich schon bald, denn schon in den nächsten Wochen erscheint die Autobiografie von Zuna. Mit 15 Jahren kam der Rapper als Flüchtling aus dem Libanon nach Deutschland und hat dementsprechend eine bewegte Geschichte hinter sich.

Auch seine kriminelle Laufbahn in Dresden wirft bis heute noch Fragen auf. Diese Fragen könnten nun erstmals beantwortet wurden. Unten könnt ihr einen Auszug aus dem Buch lesen und es auch für den 24. Juni vorbestellen.

Autobiografie von Zuna vorbestellen (Klick)

Darum geht es in dem Buch

„Als Teil der KMN-Gang revolutionierte er den Sound von Deutschrap. Doch sein Aufstieg war keine Selbstverständlichkeit. Zuna, bürgerlich Ghassan Ramlawi, wird in einem kleinen Dorf im Libanon geboren. Ein Leben, vorgezeichnet in Armut und Kriminalität, will die Mutter nicht akzeptieren und begibt sich mit den vier Söhnen auf eine verstörende, fast zehn Jahre andauernde Odyssee von Togo über Frankreich, die Schweiz bis nach Deutschland.

In seiner Autobiografie berichtet Zuna erstmals von seinen traumatischen Erfahrungen – von dreckigen Flüchtlingsunterkünften und ständiger Obdachlosigkeit, von Menschenhändlern und Drogendealern. Aber auch von seinem Traum, seine Vergangenheit hinter sich zu lassen, um sein ganz eigenes Paradies zu finden.“

Die Ankündigung von Zuna

Zuna

Gepostet von Ferdinand von Ballin am Montag, 25. Mai 2020