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Laas äußert sich zu Bushido, Kollegah, Motrip, Farid Bang und Bonez MC

Disses

Letzte Nacht veröffentlichte Laas rund vier Jahre nach seinem letzten Projekt sein neuestes Soloalbum „Laas Man Standing“. In den vielleicht wildesten vier Jahren seiner gesamten Karriere – von Nichts zu EGJ, von EGJ zu S44 und von dort zu Shindy – hat sich eine ganze Menge angestaut, über dass das Rap-Urgestein berichten kann.

Dies hat er auf dem Album getan und mit den Fehlern seiner Vergangenheit abgeschlossen. So entschuldigte er sich auf dem Track „40/40″unter anderem bei Rooz, Bonez Mc und Motrip für Disses gegen sie, die er für Bushido geschrieben hat. Auch auf Kollegah und Farid Bang kommt er in dem Song zu sprechen.

Laas

Im neuen Interview bei Aria geht er nun noch einmal detaillierter auf seine Beweggründe für die Disses ein und legt dar, in welcher Lage er sich vor seinem EGJ-Signing befunden hat.

Hier ist sein Statement

„Was heißt vor den Karren gespannt, man geht ja dahin und weiß man ist ein Dienstleister. Also so behindert es sich anhört, aber in diesem Ding wo du für andere schreibst, bist du ein Dienstleister. (..) In der Situation, ich hatte gar keine Alternative. Ich hab dieses „Daemon“ Album gemacht, das ist irgendwo auf 30 gechartet oder so.

Danach saß ich da und konnte mir dann überlegen, such ich mir jetzt einen normalen Job – weil ich hab ne Familie wo ich mich drum kümmern muss – oder irgendwie, was mach ich? Und dann kommt auf einmal das Bayern München von Deutschrap und sagt ‚Wir holen dich zu uns‘. Ich hatte zu dem Zeitpunkt nicht einmal ein festes Zuhause, ich hab einfach bei einem Kollegen mehrere Monate auf dem Sofa gepennt. In der Situation war ich. (..)

Natürlich fühlt sich das in so einem Moment nicht geil an, weil ich diese Leute kenne. Ich kenne die nicht persönlich alle sehr gut, aber mit manchen hab ich mich hier und da mal getroffen, man kennt sich oder man verbindet irgendwas miteinander. Und die haben mir nie was getan.

Natürlich fühlt sich das Kacke an. Weil ich auch weiß, die Leute wissen und so, weißt du was ich meine. Aber du machst dann halt da deinen Job. (..) Das ist nicht geil, das ist überhaupt nicht geil. Und deswegen hab ich das jetzt auf dem Album gesagt.“

Hier seht ihr das Interview