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Kalim zu Bewährung und hoher Geldstrafe verurteilt

Kalim

Kriminalität und das Leben abseits vom Gesetz sind ein häufiges Thema in der Musik von Kalim. Aber auch im echten Leben nimmt es der 27-Jährige nicht immer so genau mit Gesetzen und Vorschriften. Immer wieder bekommt der Hamburger Rapper deshalb Ärger mit den Behörden. Schon 2018 wurde er kurzzeitig festgenommen und verurteilt, weil in seinem Wagen eine Walther-PPK, sowie Betäubungsmittel gefunden worden sind.

Kürzlich gab es dann wieder Ärger für ihn. Bei einer Polizeikontrolle auf der A24 in der Nähe von Hamburg Billstedt fanden die Beamten eine geladene 9-Millimeter-Waffe in der Mittelkonsole seiner G-Klasse. Außerdem vermuteten sie, dass er trotz fehlender Fahrerlaubnis am Steuer aß.

Nach dem Waffenfund durchsuchte das SEK zwei Wohnungen von Kalim in Hamburg. Während man im ersten Objekt nichts finden konnte, befand sich in der zweiten Immobilie – eine Penthouse-Wohnung – eine weitere Waffe. Dabei dürfte Kalim wegen seiner Verurteilung im Jahr 2018 keine Waffen besitzen.

Verurteilt

Nun gibt es ein Urteil in dem Fall. Beim Anklagepunkt Waffenbesitz kommt der Rapper noch vergleichsweise glimpflich davon und erhält lediglich 1 Jahr Bewährung. Das Fahren ohne Führerschein und eine weitere Anzeige – es soll einen Verkäufer beleidigt haben – kamen ihm jedoch teuer zu stehen. 28.800 Euro Strafe muss es wegen der beiden Vergehen zahlen:

„Wegen Beleidigung und Fahrens ohne Führerschein muss er außerdem 28.800 Euro Strafe zahlen. S., dem Waffenbesitz seit Jahren verboten ist, war mit einer schussbereiten Pistole Walther PPK Kaliber 765 im Auto erwischt worden. Außerdem hatte er u. a. einen Verkäufer beleidigt, weil er sich nicht bevorzugt behandelt fühlte.“

Am Ende des Verfahren meldete sich der Richter noch einmal zu Wort und gab dem 27-Jährigen etwas auf den Weg, wenn er sich in Zukunft keinen Ärger mehr wegen Beleidigung einhandeln möchte: „Richterin: ‚Wenn Sie zu anderen Leuten F**ze und W**hser sagen, ist das kein Gangster-Rap. So können Sie sich im wirklichen Leben nicht verhalten.'“

(Quelle: BILD)

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