Konto geräumt – Bushido erhebt Vorwürfe gegen Arafats Bruder

© Superbass / CC-BY-SA-4.0 (via Wikimedia Commons)

Bushido

Seit mehreren Monaten fechten Arafat Abou-Chaker und Bushido, der in dem Fall als Nebenkläger auftritt, nun schon vor Gericht. Gegen Mitte diesen Jahres soll ein Urteil gefällt werden, bei dem – zumindest nach Ansicht der Staatsanwaltschaft – Arafat am Ende verurteilt werden soll.

Konto geräumt

Doch in dem Verfahren geht es offensichtlich um deutlich mehr als nur um einen Fall von Freiheitsberaubung und Körperverletzung. Denn bis zur Urteilsverkündung will das Gericht die gesamte Geschichte von Bushido und Arafat erfahren, vom ersten Kennenlernen bis zur endgültigen Trennung.

Dazu sagt Bushido seit inzwischen über einem Dutzend Prozessterminen als Zeuge aus. Bei seiner aktuellsten Aussage geht es vor allem um eine gemeinsame Immobilien-Firma von Bushido und Arafat, über die um die 90 Wohnungen vermietet worden sind. 2018 soll Rommel Abou-Chaker aus fadenscheinigen Gründen fast die gesamte Summe auf dem Geschäftskonto geräumt haben. Die Erklärungen bezeichnet der Rapper dabei als „ganz großer Fake“.

BILD über Bushidos Aussage

„Das Musikgeschäft ging vor. Anderes sei da nebenbei gelaufen. So wie Vermietung und Verpachtung des Immobilienkomplexes in Rüdersdorf. Die Jahresabschlussbilanzen habe er schon unterschrieben. Aber wie 90 Prozent der Steuerpflichtigen nicht genau gelesen, was drinstand. „Über das Tagesgeschäft der GbR wusste ich nichts.“ (…)

Erst ab 2018 habe er sich selbst ums Finanzielle der GbR gekümmert. Auf dem ersten Kontoauszug, den der Rapper erhielt, waren 182 000 Euro Guthaben. „Fand ich super.“ Doch auf dem 2. Auszug Wochen später waren es plötzlich nur noch 2000 Euro. Er habe bei der Bank nachgehakt. „Es gab eine 180 000 Euro Barabhebung von Rommel – ohne Verwendungszweck.“ Das sei merkwürdig gewesen. Und auf Nachfrage im Hause Abou-Chaker keine Reaktion. Der Rapper: „Ich kündigte Rommel. Arafat stellte ihn wieder ein. Ich kündigte erneut. Arafat stellte ihn erneut ein… Wie ein Pingpong-Spiel

Bushido auf die Frage des Richters, was mit den 180 000 Euro passiert sei: „Nach langer Zeit bekam ich ein Sammelsurium von Baurechnungen und Barquittungen einer Baufirma.“ Über Pflasterarbeiten, Unkrautzupfen … „Alles sehr schwammig.“ Die Baufirma habe nie genügend Leute und Maschinen gehabt. ‚Das ist ein ganz großer Fake.'“

(Quelle: BILD)

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