Gespräch von Bushido und Arafat geleakt – Peter Rossberg bricht sein Schweigen

© Superbass / CC BY-SA 4.0 (via Wikimedia Commons)

Bushido

Anfang der Woche ließ der „Stern“ die Bombe platzen. Das Magazin berichtete über eine geheime Audio-Aufnahme, die bei einem Gespräch zwischen Bushido und Arafat entstand. Sollte die Tonaufnahme vor Gericht verwendet werden, könnte es schwere Konsequenzen für Bushido nach sich ziehen. Einen Tag nach dem Leak veröffentlichte der 43-Jährige das folgende Statement

Statement von Bushido

Ich bleibe bei meiner Schilderung der Ereignisse am 18. Januar 2018. Die angebliche Aufnahme, auf die sich der „stern“ bezieht, ist uns nicht bekannt und kann daher von uns auch nicht überprüft werden. Es ist jedoch sehr verwunderlich, dass fast 1,5 Jahre nach Prozessbeginn plötzlich eine Aufnahme aufgetaucht sein soll, die die Angeklagten entlasten soll und diese Aufnahme nicht etwa von den Angeklagten in den Prozess eingeführt wurde sondern stattdessen dem „stern“ zugespielt werden.“

Peter Rossberg

Ein Statement von Peter Rossberg hingegen ließ deutlich länger auf sich warten. Der Journalist gilt als bester Freund und enger Geschäftspartner von Bushido. Öffentlich setzt er sich stark für den Rapper ein. Nach dem Leak schwieg er jedoch erst einmal. 4 Tage lang gab es nicht einen einzigen Post auf Instagram oder Twitter. Jetzt spricht er erstmals über die Audio-Leaks und liefert sich einen Schlagabtausch mit Rooz.

Statement von Peter Rossberg

„Ok, der Dreh ist jetzt so: wir haben gewartet bis die Zeugen entlassen worden sind – weil dann ist es strafrechtlich relevant – und dann lassen wir die Bombe platzen. Heißt de facto: ich lasse über 6 Monate Ermittlungen, die Anklageerhebung und dann noch 1 1/2 Jahre Prozess vergehen bis ich die Datei einreiche! Ja, wirklich? Und soll bitte keiner kommen mit „plötzlich aufgetaucht“. Warten wir ab was ab Mittwoch passiert, es wird in jedem Fall spannend.

Mein lieber @roozlee, selbst ein einfacher Post überfordert dich. Ja, natürlich, ein Angeklagter muss sich nicht vor Gericht äußern. Die Frage war eine andere. Nochmal: warum wurde das Tape nicht während der Ermittlungen und vor (!) der Anklageerhebung eingereicht? Und bitte jetzt nicht „Arafat hätte sich damit selbst belastet wegen der Aufnahme“. Nein, dafür hätten die Anwälte schon eine Idee gehabt. Und wenn es auch damals schon der STERN gewesen wäre…

Mensch @roozlee , ich bin gerne LKW-Fahrer. Aber viel spannender, trotz großem Getöse: du hast eine ganz einfache Frage nicht beantwortet. Warum wurde das tape nicht während der Ermittlungen eingereicht? Du bist doch sonst so gut informiert – oder hast du vor lauter Schaum, vergessen nachzufragen?“

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