T-Low rechnet mit sich selbst ab: „Ich will nicht mehr so sein wie ich bin“

T-Low

Eigentlich verläuft die Karriere von T-Low gerade so, wie man es sich als Rap-Newcomer nur erträumen kann. Im märz 2022 gelang dem 21-Jährigen der große Durchbruch mit dem Mega-Hit „We made it“. Gut ein Jahr und mehrere Gold- und Platin-Awards später ist der Rapper aus Itzehoe vom Noname zum Superstar herangewachsen.

Nachdem er jahrelang fast nichts an seiner Musik verdient hat, erzielt er inzwischen 6-stellige Beträge monatlich. Und das alles ohne Support durch ein Label – der junge Künstler ist trotz hochdotierter Angebote nach wie vor vollkommen Independet.

Karriereende

Man könnte also meinen, dass alles perfekt ist. Aber dem scheint nicht so zu sein. Denn der Rapper plant schon jetzt, eine ausgedehnte Pause von der Musikindustrie und Social Media zu nehmen. Am 16. Juni, seinem 22. Geburtstag, erscheint sein neues Album „Drug Related Lifestyle“. Von da an will er kürzer treten und schauen, ob er überhaupt noch Lust auf Musik hat. Sollte das nicht so sein, bedeutet diese Pause auch das endgültige Ende seiner Karriere:

„Ich gönn’ mir ’ne Pause von der Musikindustrie/vom kompletten Internet, Social Media – nachdem mein Album gedroppt ist, verpiss’ ich mich erstmal für paar Monate. Wenn ich nach den paar Monaten nicht wieder Spaß und Bock hab auf die ganze Sache, dann verpiss’ ich mich für immer.“

Abrechnung

Jetzt legt der Platinrapper weitere Hintergründe dazu offen, weshalb er trotz massiver Erfolge nicht zufrieden mit seinem Leben ist. Auf seiner aktuellen Single „Sucht“ schildert T-Low, wie schwer ihn die Sucht im Griff hat und wie schäbig er sich jeden Morgen fühlt, nur um dann doch wieder zu Drogen zu greifen. Dabei rechnet er eiskalt mit sich selbst ab und erklärt, dass er nicht mehr die Person sein möchte, die er gerade ist. Eventuell sehen wir nach seiner Auszeit ja einen völlig neuen T-Low…

Auszug aus „Sucht“ von T-Low

„Ich will nicht mehr so sein wie ich bin
Doch die Sucht kam viel zu früh und Bitch, sie bleibt in mir drin
Ich will morgens aufstеh’n und mich gut fühl’n, doch der Teufel sitzt still
In mеinem Nacken, ich guck‘ zu, wie er mich ganz langsam killt“

Hier hört ihr die Single

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