Historisch schlechter DSDS-Start mit Bushido – Dieter Bohlen äußert sich zu den TV-Quoten

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Bushido bei DSDS

Vorletzte Woche Samstag startete „Deutschland sucht den Superstar“ in die nunmehr 22. Staffel des Formats. Mit einigen erheblichen Änderungen an der Jury, dem Konzept hinter dem Casting und der Laufzeit der Sendung erhoffte sich RTL, den einstigen Erfolg von DSDS wieder ansatzweise zurückbringen zu können.

Quoten-Flop

Doch die erhofften Quoten wurden vermutlich um Längen verpasst. Gerade der Start einer Staffel erreicht für gewöhnlich vergleichsweise gute Einschaltquoten und ist eine Benchmark für die darauffolgenden Sendungen. In diesem Jahr ging diese Rechnung aber nicht auf.

Mit nur 360.000 Zuschauern in der relevanten Zielgruppe erreichte DSDS den historisch schlechtesten Wert des Formats. Ehemalige Juroren wie Pietro Lombardi und Katja Krasavice, die zugunsten von Bushido ersetzt worden waren, machten sich in der Folge über den Negativrekord des Rappers lustig. Die Staffel mit Katja Krasavice in der Jury legte sogar einen Rekord zum Start hin.

Nachdem die zweite Episode wieder gute Quoten einfahren konnte, ging es mit Episode drei wieder auf das Startniveau zurück. Dieses liegt gerade noch im Senderschnitt und dürfte ausreichen, um die Staffel normal zu Ende zu führen. Die erhofften Quoten sind aber relativ weit entfernt.

Dieter Bohlen

Nun hat sich auch Dieter Bohlen zu den Einschaltquoten seiner Sendung geäußert und die bisherigen Berichte über die mutmaßlichen Flop-Quoten dementiert. In einem Kommentar auf Instagram gibt er an, dass die Quoten in Wahrheit „prima“ seien.

Zur ganzen Wahrheit gehört hier auch, dass die TV-Quoten nicht das einzige Kriterium für den Erfolg von „Deutschland sucht den Superstar“ sind. Die Sendung ist nämlich bereits vorab auf RTL Plus zu sehen. So erhalten Streaming-Abonnenten heute die Folge, die erst kommenden Samstag im TV zu sehen ist. Bedeutet, dass sie eine Folge weiter sind und keine Grund haben, die Sendung im Fernsehen anzusehen. Gut möglich also, dass das Straming die TV-Quoten herausreißt und DSDS vielmehr Zuschauer hat, als bisher bekannt.

Der Kommentar von Dieter Bohlen