Fler rechnet mit DSDS und Bushido ab

Fler schießt im Podcast gegen DSDS und Bushidos Jury-Job

In einer neuen Folge seines Podcasts legt Fler erneut nach: Der Berliner Rapper nimmt DSDS ins Visier und kritisiert vor allem Bushidos Platz in der Jury. Aus seiner Sicht passe die TV-Rolle nicht zu dessen Haltung. Pointiert formuliert Fler: „Und so ein Bushido setzt sich dann da hin bei DSDS neben ein Dieter Bohlen mit so einer Dame, keine Ahnung wie die heißt, Dicker, um dann irgendwelche Lollis zu bewerten, wo er doch- wo man doch von vornherein schon weiß, dass er jeden Kacke findet“.

Co-Host Noir stimmt der Einschätzung grundsätzlich zu und verweist auf Bushidos Image: „Jaja, das auf jeden Fall. Also wenn man einen Bushido kennt und wofür der steht, dann weiß man so von vornherein.“ Für Fler steht fest, dass das Format vor allem von Fremdscham-Momenten lebt. Seine harte These: „Ja, die sind ja auch alle Kacke, die da sind. Die Show lebt ja davon, dass Leute Kacke da sind und sich blamieren.“

Die Kritik reiht sich ein in die laufende Debatte um Jury-Kompetenz und Authentizität. Bereits zuletzt war die DSDS-Staffel unter Beobachtung, während Bushido selbst öffentlich Unmut über die Produktion geäußert hat. Flers Podcast sorgt damit erneut für Zündstoff rund um die aktuelle Ausgabe der Castingshow.

Menderes, Pietro und die Frage nach echten Stars

Im Talk wird schnell die Erfolgsbilanz von DSDS diskutiert. Als Fler behauptet, aus der Show seien kaum echte Stars hervorgegangen, kontert Noir mit einem augenzwinkernden Fan-Favoriten: „Menderes, Bruder. Tooooodesstar.“ Fler erkennt den Kultstatus an, ordnet ihn aber klar ein: „Okay, Menderes, ja. Aber so auf Trash-TV-Format.“ Auch Noir bleibt dabei: „Ja, aber ein Todes-Trash-Star, Bruder.“

Trotzdem fällt die Bilanz nüchtern aus. Einzelne Namen werden als Ausnahme genannt, doch Fler verweist auf die lange Zeitspanne seit den großen Erfolgen. Im Podcast heißt es dazu, dass Highlights bereits Jahrzehnte zurückliegen und Formate in anderen Ländern mitunter stärkere Karrieren hervorbringen. Der Wunsch nach einer Show, die echte Künstler nachhaltig etabliert, schwingt mit.

Noir bemängelt das Prinzip des Cherrypickings, während Fler die Entwicklung im deutschen TV kritisch sieht: „Nein, und vor allem, da beißt sich Deutschland wieder selber in den Arsch.“ Unabhängig davon bleibt DSDS Gesprächsthema. Zwischen Quoten-Diskussion, Jury-Dynamik um Dieter Bohlen und Bushido und einer kontroversen Casting-Ästhetik liefert Flers Podcast die nächste Runde im anhaltenden Schlagabtausch.