„Quoten-N– für dieses rassistische Pack“ – Manuellsen schießt gegen AfD-Mitglied Serge Menga

Manuellsens Livestream-Eklat gegen Serge Menga

In einem jüngsten Livestream hat Manuellsen scharf gegen AfD-Mitglied Serge Menga ausgeteilt. Der Ruhrpott-Rapper, der sich zuletzt öffentlich „im Endspurt der Karriere“ verortete, reagierte auf Mengas Zusammenarbeit mit einem Künstler, der den Song „Negerkuss“ veröffentlicht haben soll. Seine Worte fielen deutlich aus und richteten sich direkt an Menga.

„Du kannst den AFD-Quoten N… spielen, bis du grün und blau wirst, sie werden dich trotzdem nicht eine ihrer Töchter heiraten lassen, auch wenn du schon verheiratet bist vielleicht. Sie werden deinen Sohn keiner ihrer Töchter heiraten lassen, du wirst niemals von ihnen anerkannt werden und du wirst niemals den gleichen Wert haben.“ Die Tirade zielte auf die aus seiner Sicht fehlende Anerkennung innerhalb des rechten Spektrums ab.

Besonders scharf formulierte Manuellsen die Anschuldigung, Menga lasse sich instrumentalisieren: „Der einzige Wert, den du hast, ist der Quoten-N… für dieses rassistische Pack zu sein. Sie respektieren dich nur, weil du ihre Meinung vertrittst, aus welchen unerklärlichen, gottlosen Gründen auch immer. Du bist ein Tool, Serge Menger, mehr nicht. Du bist ein Tool, ein sehr wertvolles, ein sehr wertvolles, […] ‚Ja, deswegen habe ich das Lied auch mit Serge Menger aufgenommen.‘ […] dass du da geused wirst.“

Reaktionen und Einordnung der Vorwürfe

Im weiteren Verlauf verwies Manuellsen auf vermeintliche persönliche Vorteile, die Menga aus der politischen Nähe gezogen habe. Dabei fiel auch der schwerwiegende Vorwurf des Verrats: „aber er sagt ja, er hat schon Häuser im Kongo gebaut […] also irgendwie einen kleinen Reibach wird es ja gegeben haben, auf diesen, auf diesen Hochverrat an seinem Volk und an seiner Rasse.“ Eine direkte Antwort von Serge Menga lag zunächst nicht vor.

Die Aussagen fügen sich in eine Phase, in der Manuellsen wieder vermehrt präsent ist. Parallel deutete er an, musikalisch in die Offensive zu gehen und an einem Nachfolger zu „Killemall“ zu arbeiten. Der Livestream könnte damit sowohl persönliche Haltung als auch thematische Kante für kommende Projekte markieren.

Gleichzeitig wirft der Clip Fragen zur politischen Instrumentalisierung in der Kulturszene auf. Der Verweis auf den Songtitel „Negerkuss“ und die behauptete Motivation dahinter sorgte in sozialen Medien für Empörung. Wie sich die Debatte weiterentwickelt, hängt nun von Reaktionen aus Politik, Musik und Community ab.