Beyond Gossip kritisiert Manuellsen wegen Beleidigungen gegen Ikkimel
Beyond Gossip greift Interview mit Manuellsen auf
Im neuen Instagram-Video von Beyond Gossip wird der Auftritt von Manuellsen bei Take me Späti ausführlich aufgegriffen. Im Clip heißt es unter anderem: „Wieso hat Sara Arslan hier nicht eingegriffen?“ Anschließend werden Sequenzen aus dem Gespräch gezeigt, die in den letzten Tagen in der Rap-Szene stark diskutiert wurden.
Kern der Debatte sind Aussagen, die Manuellsen in Richtung Ikkimel getätigt hat. Wörtlich sagt er im Ausschnitt: „Wenn ich ihr Ikkimel angucke, krieg ich das kalte Kotzen. Sie ist ekelhaft. Für die Welle, die sie macht, sieht sie auf jeden Fall nicht gut genug aus. Ich find sie widerlich.“ Die Wortwahl sorgt für harte Reaktionen.
Beyond Gossip kritisiert die Tonlage als beleidigend und problematisch. Zugleich richtet das Format Fragen an die Redaktion von Take me Späti: Warum wurde im Gespräch nicht eingegriffen und weshalb blieben die Passagen in der finalen Veröffentlichung? Genau an dieser Stelle setzt die medienethische Einordnung des Videos an.
Moderationsrolle, Medienethik und fehlendes Statement
Im Beitrag verweist Beyond Gossip darauf, dass sich viele über die fehlende Einordnung ärgern. Es wird thematisiert, dass Moderatorinnen und Moderatoren Verantwortung tragen, wenn Gästen abwertende Bemerkungen über Dritte unterlaufen. Gerade bei frauenfeindlichen Aussagen sei eine klare, sichtbare Reaktion gefordert.
Laut Video hat das Team dafür einen Kommunikations- und Medienforscher befragt. Dessen Einschätzung wird so zusammengefasst: Unterschiedliche Meinungen zuzulassen ist wichtig. Eine kurze Reaktion reiche jedoch nicht, wenn Aussagen persönliche Abwertungen enthalten, die nichts mit der künstlerischen Leistung von Ikkimel zu tun haben. Unkommentierte Verbreitung normalisiere problematische Botschaften.
Beyond Gossip gibt an, Sara Arslan und das Take-me-Späti-Team kontaktiert zu haben. Bis Redaktionsschluss sei kein Statement eingetroffen. Gleichzeitig ordnet der Beitrag das Format als unterhaltungsgetrieben ein, in dem Aussagen häufiger stehen gelassen werden. Genau dadurch entsteht die aktuelle Debatte, die Rap-Community und Medienfans gleichermaßen beschäftigt.
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