„Bevor etwas falsch verstanden wird“ – Haftbefehl gibt zweites Statement ab

Haftbefehl

Gestern Abend meldete sich Haftbefehl nach mehreren Wochen ohne echtes Lebenszeichen wieder zu Wort. Der Offenbacher Rapper sagte zuvor mehrere Auftritte ab, u.a. beim World Club Dome und ganz aktuell beim Heroes Festival. Schon an diesen Absagen heraus lag die Schlussfolgerung nahe, dass der 40-Jährige in seiner Genesung noch nicht dort ist, wo er eigentlich sein wollte.

Diesen Eindruck hat Haftbefehl gestern mit einem Update zu seinem Zustand bestätigt. Der Künstler gab bekannt, sowohl körperlich, als auch psychisch nicht bereit zu sein, auf der Bühne zu stehen. Vor weniger als einem Jahr lag der Rapper noch im Koma, musste seitdem eine Nasen-OP durchführen, einen Entzug machen und erlebte parallel zu alledem den größten Hype einer gesamten Karriere.

Das alles zu verarbeiten hat ganz offensichtlich Kraft gekostet, die Haftbefehl noch nicht hat. Aus diesem Grund bittet er um Verständnis dafür, sich eine weitere Auszeit aus der Öffentlichkeit nehmen zu wollen.

Das Statement von Haftbefehl

„Meine lieben Leute, viele von euch haben die Doku gesehen und wissen, dass ich seit längerer Zeit mit gesundheitlichen und persönlichen Herausforderungen zu kämpfen habe. Es fällt mir nicht leicht, das öffentlich zu machen, aber ich möchte ehrlich zu euch sein: Aktuell bin ich emotional und körperlich nicht in der Verfassung, aufzutreten.

Die Zeit nach der Doku, die große Aufmerksamkeit und der ganze Rummel haben mich zusätzlich belastet. Deshalb brauche ich jetzt Ruhe und Zeit, um mich auf meine Gesundheit zu konzentrieren und wieder Kräften zu kommen. Ich kämpfe jeden Tag daran, wieder auf die Beine zu kommen, und hoffe, dass ihr Verständnis für meine Situation habt. Danke für euren Support, eure Geduld und euren Respekt. Euer Aykut“

Folge-Statement

Vor wenigen Minuten teilte Haftbefehl eine weitere wichtige Botschaft in Bezug auf sein gestriges Statement. Darin betont er, niemandem die Schuld für seinen Zustand zu geben. Stattdessen will er selbst die Verantwortung dafür übernehmen, dass er nicht mehr in das Loch fällt, das ihm schon einmal fast das Leben gekostet hätte.

„Bevor hier etwas falsch verstanden wird: Ich gebe niemandem die Schuld für meine Situation, wieder der Doku, noch anderen Menschen. Die Verantwortung dafür trage ich selbst. Jetzt geht es für mich darum, mir die Zeit zu nehmen, die ich brauche, um wieder zu Kräften zu kommen. Es gibt keine Schuldigen und keine versteckten Botschaften, nur die Verantwortung für meinen eigenen Weg. Danke für euer Verständnis. Aykut“

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