„Mir ist egal, was er davon denkt – es war geil für Promo“ – Baran Kok hat Kurdo für ihr Foto ausgetrickst

Baran Kok

Mit seiner Single „AMG Kanake“ feierte Baran Kok vor gut einem Jahr seinen großen Durchbruch. Die frechen Lines und seine besondere Art haben den gebürtigen Freiburger quasi über Nacht zum Social Media-Phänomen gemacht. Er selbst bezeichnet sich als „der erste schwule Rapper“, wobei das faktisch nicht ganz richtig sind. Battlerapper Tobi High outete sich schon vor Jahren. Dennoch ist es in der Rapszene nach wie vor ein Alleinstellungsmerkmal, offen schwul zu sein und diesen Lebensstil so plakativ in seinen Songs zu thematisieren.

Auf seinem Debütsingle beschrieb Baran Kok, wie sein Traummann aussehen würde und spielte in der letzten Zeile der Hook auf den Klassiker „Nike Kappe umgekehrt“ von Kurdo an. Ergo ist ein „Kanake“ wie Kurdo genau sein Typ, zumindest diesem Song nach.

Baran Kok auf „AMG Kanake“

„Ich will Schwanz, ich will ein’n Drei-Tage-Bart-Kanake
Freitags in Alpha-Jacke
Deutschland, sie wünschen sich Apache
Ich wünsche mir ein’n AMG-Kanake
(…) Er trägt seine Jogginghose und die Nike-Kappe umgekehrt“

Kurdo

So ist es kaum verwunderlich, dass Baran Kok einen zusätzlichen Hype erhielt, als er sich plötzlich öffentlich mit Kurdo zeigte. Via Instagram teilte der Wahlberliner ein Foto mit dem Heidelberger. Kurdo hingegen distanzierte sich wenig später deutlich von dem kontroversen Newcomer.

Er gab in einem Livestream mit Daniel Slump an, zum Zeitpunkt des Fotos nicht gewusst zu haben, um wen es sich handelt. Sein Statement beendet er mit dem Ausruf „Astaghfurillah“, was soviel wie „möge Gott mir verzeihen“ bedeutet. Damit stellt er klar, dass die s*xuelle Orientierung von Baran Kok ganz offensichtlich nicht seinen persönlichen Werten entspricht und er vermutlich kein Foto gemacht hätte, wenn er ihn gekannt hätte. Zumindest klingt sein Statement danach.

„Ich bin so auf einer Universal-Veranstaltung. Aber er sah normal aus und fragt: ‚Können wir ein Foto machen?‘ Kein Problem und so. Ich kannte ihn nicht. Und dann, ich guck irgendwann im Internet, ich so: Alter. Was soll ich machen Bruder? ‚Ich dachte ihr hättet geredet oder sowas‘ Astaghfurillah“

„Not surprised“

Jetzt hat Baran Kok wiederum auf das Statement von Kurdo geantwortet und darin gegen ihn ausgeteilt. So sei er „not surprised“ über dessen Einstellung erklärt, dass er das Foto nur gemacht hat, um Promo daraus zu ziehen. Was Kurdo wirklich von ihm hält, sei ihm hingegen herzlich egal.

Die Antwort von Baran Kok

„Not Surprised. Also mir was das eigentlich auch egal, was er davon denkt. Ich hab mein Bild bekommen, das war geil für Promo. Aus, weißt du? Ich wurde eingeladen und bin hingegangen. Er war da und ich dachte, geil, ich mach ein Bild, dann verpiss ich mich. Dann hab ich ein Bild gemacht und hab’s gepostet. Ich glaub, ich hab mich gar nicht groß vorgestellt. Ich hab nur gesagt: Ey, ich bin mit deiner Musik aufgewachsen. Du bist kurdisch Icon, können wir ein Bild machen? Er safe: Ja, safe mein Bruder. (…) I couldn’t care less.“

Hier seht ihr das Statement