Nach Missbrauchs-Vorwurf – Shoki287 gibt Trennung von Tiefbasskommando bekannt
Tiefbasskommando
Anfang Juli dieses Jahres machte die Hiphop- und Techno-Crew Tiefbasskommando den Ausschluss eines Gruppenmitglieds öffentlich. Konkret geht es um den Rapper Eisberg, der neben Shoki287, Don Juan, Double G und MC Kneipenkrieger für den Rap bei der Gruppe verantwortlich ist.
In ihrem Statement schrieb die Gruppe davon, dass der Rapper „Machtmissbrauch“ begangen habe, also offensichtlich seine Position als bekannter Rapper ausgenutzt hat und dadurch Fans zum S*x überredet hat. Um entschieden dagegen einzustehen, entfernt man Eisberg aus der Gruppe:
„Eisberg ist nicht länger Teil von Tiefbasskommando. Machtmissbrauch, Grenzüberschreitungen und das Ausnutzen von Vertrauensverhältnissen verurteile wir uneingeschränkt. Unabhängig davon, von wem sie ausgehen, und ausdrücklich auch aus den eigenen Reihen. Dafür gibt es bei uns keinen Platz.“
Eisberg
Wenige Tag nach seinem Ausschluss von TBK hat sich der 38-Jährige mit einem ziemlich ausführlichen Statement geäußert und sein Verhalten umfassend gestanden. Wie Eisberg zugibt, hat er seine Position als Rapper ausgenutzt, um Kontakt zu jungen, weiblichen Fans aufzubauen. Durch den aufgebauten Kontakt kam es laut Eisberg mehrfach zu s*xuellen Handlungen, obwohl Tiefbasskommando gruppenintern festgelegt hatte, dass die Künstler keinen S*x mit ihren Fans haben dürfen.
Shoki287
Nun zieht Shoki287, das prominenteste Mitglied der Gruppe, Konsequenzen aus den Erkenntnissen der letzten Wochen. Wie die Rapperin mitteilt, hatte sie bis zuletzt kaum Kenntnis über das wahre Ausmaß der Vorwürfe und hatte zuletzt weniger privaten Kontakt zu den anderen Gruppenmitgliedern. Als einzige Frau bei TBK wolle sie nun aber nicht mehr die Verantwortung dafür tragen, was ihre männlichen Crewkollegen ohne ihr Wissen tun. Aus diesem Grund trennt sie sich effektiv von Tiefbasskommando und kündigt an, sich fortan ausschließlich auf ihre Soloprojekte zu konzentrieren.
Shoki287 ist nicht mehr bei TBK
„Ich will als einzige Frau in diesem Projekt nicht länger für Verhalten geradestehen, das ich nicht teilte und das ich nicht verantworten kann. Meiner Person entspricht es nicht, keinen sicheren Ort für Frauen zu schaffen. Deshalb habe ich beschlossen, mich in Zukunft auf mich und meine Projekte zu konzentrieren.“
Hier seht ihr das Statement
