Ex-Bandmitglied von Xavier Naidoo – Söhne Mannheims-Rapper Marlon B. wurde erschossen
Marlon B. James
Marlon B. James, ehemals Mitglied der Bahn „Söhne Mannheims“, wurde auf Jamaika erschossen. Dies berichten mehrere lokale Medien und inzwischen auch mehrere deutsche Medien übereinstimmend. Der 60-Jährige soll eine eigene Bar in der abgelegenen Küstenstadt Robins Bay betrieben haben.
Ein bewaffneter Mann stürmte die Bar am Mittwoch gegen 13:40 Uhr Ortszeit und erschoss Marlon B., ebenso wie zwei weitere Männer im Alter von 22 und 41 Jahren. Die Motive hinter der Tat sind nicht unklar. Die jamaikanischen Behörden haben die Ermittlungen aufgenommen. Vielmehr ist zu den Umständen seines Todes noch nicht bekannt.
Hier seht ihr die Meldung aus Jamaika

Die Söhne Mannheims
Etwa seit Mitte der Nullerjahre war Marlon B. James unter dem Namen Marlon B. als Rapper und Songwriter bei den Söhnen Mannheims. 2008 war er neben Xavier Naidoo an „Das hat die Welt noch nicht gesehen“ beteiligt, einem der größten Charterfolge in der Geschichte der Band.
Auch in den Folgejahren blieb Marlon B. der Band treu, unter anderem nach dem Austritt von Xavier Naidoo. Bis 2017 war er regelmäßig an den Werken der Gruppe beteiligt, zog sich von da an aber sukzessive zurück und führte zuletzt offensichtlich ein zurückgezogenes Leben auf Jamaika.
Die Band teilte vor einigen Stunden einen Post auf Facebook, in dem sie seine wohl bekanntesten Zeilen zitieren und sich von ihrem Bandmitglied verabschiedet. Gegenüber RTL teilte ein Sprecher der Gruppe mit, dass man keine eigenen Infos zum Tod von Marlon B. hat, man die Meldungen aus Jamaika aber für glaubwürdig hält.
Die Band trauert um ihr ehemaliges Mitglied

William Taylor “Billy” Davis & Edo Zanki
In den vergangenen Jahren musste die Band immer wieder um Mitglieder trauer. 2019 verstarb Sänger Edo Zanki im Alter von 66 Jahren an Krebs. Im November 2024 ist dann auch DJ „Billy“, eines der Gründungsmitglieder der Söhne Mannheims, im Alter von nur 52 Jahren überraschend von uns gegangen.
