Baran Kok spendet 91.497 Euro an das CSD und die Schwulenhilfe Berlin
91.497,81 Euro gespendet
Baran Kok hat die vollständige Abrechnung seines Benefizkonzerts „Fresse auf für queere Freiheit“ veröffentlicht. Nach Abzug aller Posten bleiben exakt 91.497,81 Euro übrig. Der gesamte Betrag wird gespendet. Das ausverkaufte Event fand am 18. August 2026 in der Berliner Columbiahalle statt und setzte ein klares Zeichen für queere Sichtbarkeit und sichere Räume.
Laut Abrechnung erzielte die Show netto 142.238,14 Euro. Davon stammen 126.214,02 Euro aus Ticketverkäufen, 14.294,12 Euro aus Merchandising und 1.730 Euro aus Direktspenden. Für Venue, Personal, Produktion, Merchandising und weitere Kostenpunkte fielen insgesamt 50.740,33 Euro an, wodurch sich die finale Spendensumme ergibt.
Die Spenden werden gleichmäßig aufgeteilt. Eine Hälfte geht an die Schwulenberatung Berlin, die unter anderem queere Kinder und Jugendliche sowie queere Geflüchtete unterstützt. Die andere Hälfte ist für den Erhalt von CSD-Veranstaltungen im Osten Deutschlands vorgesehen. Damit fließt das Geld in konkrete Hilfen und trägt zur Stabilisierung queerer Infrastruktur bei.
Hier seht ihr die Abrechnung
Bedeutung für Community und Szene
Die Veröffentlichung der Zahlen unterstreicht den Anspruch auf Transparenz und Wirkung. Für die queere Community und die Musikwelt ist diese Summe ein starkes Signal. Ein ausverkauftes Konzert, eine detaillierte Abrechnung und eine klare Zweckbindung zeigen, wie sich Kultur und Engagement verbinden lassen.
Das Benefiz vereinte Baran Kok mit weiteren Musikerinnen, Musikern und Gästen wie Ikkimel oder auch Herbert Grönemeyer. Ziel war die Unterstützung von Initiativen, die Schutz bieten und Sichtbarkeit schaffen. Die Einnahmenverteilung verdeutlicht, welchen Beitrag Ticketkäufe, Merchandise und Direktspenden leisten können, wenn Planung und Durchführung stimmen.
Mit der Zuwendung an die Schwulenberatung Berlin werden Angebote wie Beratung, Krisenhilfe, Unterbringung und Begleitung gestärkt. Die Unterstützung für CSDs im Osten Deutschlands hilft, Veranstaltungen zu sichern, Strukturen zu erhalten und Auflagen zu erfüllen. Die konsequente Weitergabe der 91.497,81 Euro sendet ein kraftvolles Zeichen aus der Musikszene: Solidarität wird umgesetzt und messbar gemacht.
