Kein Erfolg trotz DSDS-Sieg – Labelvertrag von Menowin Fröhlich aufgelöst
Menowin Fröhlich
Menowin Fröhlich hat nach seinem DSDS-Sieg 2026 einen harten Start hingelegt. Trotz Preisgeld von 100.000 Euro blieben Auftritte, Album und Chart-Erfolg aus. Der 39‑Jährige wollte als Schlagersänger durchstarten, doch der erhoffte Drive nach der RTL-Show stellte sich nicht ein.
Sein Siegersong Mercy On Me verpasste die Top 100 der deutschen Single-Charts. Fröhlich zieht Konsequenzen: Der Vertrag mit dem Berliner Label Embassy of Music ist beendet. Das bestätigte ein Verantwortlicher knapp mit „Einvernehmlich, ja.“ Menowin selbst räumt Enttäuschung ein: „Ganz ehrlich: Ich hätte mir nach meinem DSDS-Sieg wesentlich mehr vorgestellt“.
Auch zur Zusammenarbeit mit Dieter Bohlen kam es nicht. Fröhlich sagt: „Nach dem Finale kam von seiner Seite aus nichts mehr.“ Bohlen hatte zuvor erklärt: „Ich habe einfach nicht die Zeit, mich um so eine komplexe Aufgabe wie Menowin zu kümmern“. Ein Streit habe laut Menowin nicht stattgefunden.
Hoffnung auf Sido
Nun richtet der Sänger seine Karriere neu aus. Er arbeitet am Schlager-Sound mit Gospel-Elementen und formuliert ambitionierte Ziele, er wolle „irgendwann zu den prägendsten Künstlern im deutschen Schlager gehören“. Gleichzeitig kritisiert er fehlende Strukturen: „Am Ende hat es teilweise nicht einmal dafür gereicht, eine vernünftige Management-Struktur um mich herum aufzubauen.“
Hoffnung macht die familiäre Schiene: Großcousin Sido soll beim Neustart helfen. Eine gemeinsame Nummer ist für Sidos angekündigtes Album Frieden im Gespräch. Menowin erklärt seine neue Freiheit: „Ich bin jetzt wieder frei, meinen Weg so zu gehen, wie ich ihn für richtig halte.“ Und über die Zusammenarbeit: „Für mich steht im ersten Moment nicht der Song oder das Album im Vordergrund, sondern das Familiäre, das Vertrauen und die gemeinsame Zeit. Gerade nach allem, was in meinem Leben passiert ist, bin ich dafür besonders dankbar.“
Bis dahin, plant Fröhlich Auftritte wie den Erfurter Weihnachtszirkus mit 20 Shows im Dezember. Trotz Rückschlags bleibt er selbstbewusst: „Ich weiß, dass ich einer der Besten in Deutschland bin.“
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