AfD-Aktivist Serge Menga attackiert Manuellsen: „Bekannt für seine Boxkämpfe, die er meistens verliert“

Serge Menga vs. Manuellsen

Der Politiker und Aktivist Serge Menga ist im Podcast von Rebell Comedy aufgetreten und hat darin über seine Pro-AfD-Haltung und seinen Beef mit Manuellsen gesprochen. Dabei teilte der 49-Jährige mit, dass er einen Hintermann bei dem Rapper anrufen ließ, um den Streit mit ihm zu klären.

Nähe zur AfD

Bekannt geworden ist Serge Menga durch seine Positionierung bei der AfD. Ab 2017 trat er zunächst als Einzelkandidat bei den Landtagswahlen in NRW auf. Im Laufe des Wahlkampfs begann der gebürtige Kongolese jedoch damit, auf Veranstaltungen der AfD aufzutreten. Er selbst bezeichnete sich zudem als „verdammt rechts*xtrem“ und zweifelte an, dass der AfD-Politiker Björn Höcke rechts*xtrem sei. Und das obwohl Gerichte beschlossen, dass Höcke in einzelnen Punkten auch als „Faschist“ bezeichnet werden darf.

Nicht zuletzt wegen seiner Schwarzen Hautfarbe und seiner kongolesischen Abstammung fiel er als Pro AfD-Stimme auf und geht in dieser Rolle immer wieder viral. Dadurch kann die rechtspopulistische Partei überspielen, dass sie sehr wohl Mitglieder hat, die Serge Menga allein aufgrund von seiner Hautfarbe hassen und abschieben würden. Für Menga wiederum waren diese Gegenpole förderlich für seine eigene Karriere als Politiker und Aktivist.

„Bekannt für seine Boxkämpfe, die er meistens verliert“

In seinem aktuellen Interview bei Rebell Comedy hat sich Serge Menga nun abfällig gegenüber Manuellsen geäußert. Er betont zunächst, dass er keine Namen nennen möchte. Durch einen verbalen Trick konnte einer der beiden Podcast-Hosts jedoch den Namen „Manuellsen“ aus dem Mund von Menga entlocken. Auch im übrigen Gesprächsverlauf lassen die Podcaster ihren Gast immer wieder verbal auflaufen und zeigen auf, wie

Serge Menga beleidigt Manuellsen

„Es gibt da einen Schwarzafrikaner aus Ghana, der auch bekannt ist für seine Boxkämpfe, die er meistens verliert. Er hat auch mal gerappt in Deutschland. Der meinte mal in einem Video, er müsste mich als Vaterlandsverräter benennen, wegen meiner Nähe zur AfD.“

Während Menga den Rapper in dem Podcast beleidigt, hat er selbst wiederum offensichtlich ein Problem damit, wenn man schlecht über ihn spricht. So erklärt der 49-Jährige, dass ein „sehr mächtiger Mann“ bei Manuellsen angerufen habe, um den Streit zu klären und dafür zu sorgen, dass der Streit beendet wird. Auch hier wird die Doppelmoral von Menga besonders deutlich. Denn während er meinte, dass die Sache „zu“ wäre, hat er den Rapper kurz vorher noch unterschwellig beleidigt:

„Ein sehr mächtiger Mann in Deutschland hat ihn angerufen und gesagt: ‚Hör mal zu, der Junge da, der gehört zu mir. Nicht machen.‘ Ab dann war zu. So kann man natürlich auch Probleme klären, ich hab mich sehr darüber gefreut.“

Hier seht ihr den Podcast