Fler reagiert auf angebliches Berlinverbot der Hells Angels
Flers Reaktion auf Berlin-Verbot-Gerüchte
Fler meldet sich nach der vielbeachteten SPIEGEL-TV-Folge zu Wort und stellt die Glaubwürdigkeit der Vorwürfe gegen ihn in Frage. In einer ausführlichen Ansprache bittet er seine Community, seine Aussagen mit denen von Kassra Zargaran zu vergleichen: „Leute, clippt das hier und sagt mir, ob das Sinn macht, was ich rede, … oder ob das Sinn macht, was ein Kassra redet.“ Aus seiner Sicht passen die geschilderten Abläufe nicht zusammen.
Kernpunkt seiner Argumentation ist die angebliche Schutzgeldzahlung an die Hells Angels. Fler fragt, wie er Schutz gezahlt haben soll und trotzdem in Konflikte mit der Gruppierung geraten sein könne: „Wenn ich Schutzgeld an die Hells Angels … … gezahlt habe, warum habe ich dann Stress mit den Hells Angels? Macht das Sinn?“ Er bezeichnet die Erzählung als widersprüchlich und spricht von Clickbait rund um das Thema „Rapper suchen Schutz“.
Auch zum Vorwurf, er habe sich an die Polizei gewandt, nimmt Fler Stellung. Er führt aus, dass er in einem solchen Fall keine Angst mehr vor den Hells Angels haben müsste: „Wenn ich zu den Bullen gehe, Dicker, dann habe ich Polizeischutz wie Bushido, dann bin ich am Start, dann kann ich chillen.“ Zudem widerspricht er Schilderungen über angebliche Respektlosigkeiten gegenüber Kadir Padir und nennt sie „wieder nur Hörensagen“.
Vorwürfe aus der SPIEGEL-TV-Doku und Szene-Kontext
Die SPIEGEL-TV-Reihe „Im Verhör“ beleuchtet in „Hells Angels im Gangsterrap - Rapper suchen Schutz“ die Rolle sogenannter „Rücken“. Ex-Hells-Angels-Mitglied Kassra Zargaran erklärt den wirtschaftlichen Antrieb hinter solchen Konstellationen: „man will partizipieren an den wirtschaftlichen Einnahmen des Künstlers“. Mit Blick auf Fler sagt er: „wir waren sein Rücken“ und „Fler war unter unserem Schutz.“
Zargaran behauptet außerdem, Fler habe „Geld abdrücken müssen“, sei jedoch „immer anständig behandelt“ worden. Das Verhältnis sei nach einem Telefonat wegen einer Einladung nach Kopenhagen gekippt. Die Folge sei ein „Berlinverbot“ gewesen; Studios seien gewarnt worden, Hells Angels hätten vor Flers Wohnung gestanden. In der Doku wird zudem aus einem Urteil zitiert, Fler habe bewaffneten Personenschutz beantragt und nicht erhalten.
Auch Haftbefehl taucht im Beitrag auf. Dari, ehemals Sergeant at Arms der Hamburger Hells Angels, weist eine dauerhafte Schutzfunktion zurück: „Ich bin nicht der Rücken von Haftbefehl. Er braucht keinen Rücken.“ Er bestätigt jedoch, dass aus seinem Umfeld zwischen August 2025 und Februar 2026 Security für Club-Shows gestellt worden sei, vertraglich geregelt und bezahlt.
Hier seht ihr das Statement von Fler
@derwahrerusse777 Fler Statement zu Spiegel TV ! #fler #statement #spiegeltv #clip #clipsdetwitch
