Deutschrapper rechnet nach Xatar-Aussagen mit Dribbla ab: „Schämt euch – nimm mal weniger Drogen“

Dribbla

So gut wie jeder dürfte mitbekommen haben, was sich in den vergangenen Tagen rund um Dribbla und dessen Interview bei 26mintv abgespielt hat. Der Maskenrapper plauderte eine Stunde lang aus dem Nähkästchen über seine Zeit im Goldmann Tower, seine Beziehung zu Xatar und seinen Konflikt mit Mois.

Zum Ende des Gesprächs hin begann der Rapper dann jedoch auch, einige Gerüchte in die Welt zu setzen, die sich inzwischen als unwahr herausgestellt haben. Oder anders formuliert: Er hat angefangen zu tratschen und dabei vor allem die trauernde Witwe von Xatar, aber auch den Bonner selbst, schlecht dastehen lassen.

In der Zwischenzeit hat sich Farvah Hajabi zu den Gerüchten zu Wort gemeldet und diese als „beschämende Lügen“ bezeichnet. Unterlegt hat sie das in ihrem Post mit einem Video von Dribbla selbst, in dem dieser mitteilt, dass seine Aussagen in dem Interview unwahr seien.

Er dreht es so, als seien ihm Lügen aufgetischt worden, die er in dem Interview verbreiten sollte. Eine bisher nicht genannte Person habe ihn dafür „instrumentalisiert“. Was an dieser Darstellung dran ist, ist bisher noch unklar. Zumindest wirkt es so, als wäre diese Erklärung der Versuch, sich von den eigenen Aussagen zu distanzieren, ohne dazu stehen zu müssen, dass man gelogen hat.

„Schämt euch“

Die allermeisten deutschen Rapper haben das Thema und auch Dribbla seit Erscheinen des Interviews eher ignoriert oder nur mit Samthandschuhen angefasst. Lediglich Schwesta Ewa sprach Klartext und kritisierte alle Seiten dafür, dass man Xatar nicht seine Ruhe lässt, sondern eineinhalb Jahre nach seinem Tod damit beginnt, Schmutzwäsche öffentlich auszutragen.

Nun hat sich der nächste Rapper gemeldet und Tacheles gesprochen. Samarita, dessen Statement inzwischen von mehreren Rappern repostet wurde, kritisiert sowohl den Youtuber 26mintv, als auch Dribbla dafür, dass dieses Video veröffentlicht wurde und es nach dessen Entschuldigung immer noch öffentlich sei. Seiner Ansicht nach sollten sich die Beteiligten dafür schämen. Mit Dribbla geht er besonders hart ins Gericht. Er habe zuvor ein positives Bild von ihm gehabt und sei umso enttäuschter. Außerdem wird ihm vorgeworfen, „ein Junkie“ zu sein und sich etwas herbei „halluziniert“ zu haben. Ziemlich harte Worte!

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