In 18 Monaten – Micaela Schäfer legt Millionen-Umsatz mit OnlyFans offen
(Credits: Tobias Doerer)
Micaela Schäfer offenbart Millionen-Umsatz
Micaela Schäfer hat vor der Venus-Messe Einblicke in ihr Geschäft gegeben. Das bekannteste Erotikmodel Deutschlands führt ihre Einnahmen in einer eigenen GmbH zusammen und setzt stark auf Bezahlplattformen. Im Interview mit der Berliner Zeitung spricht die 42-Jährige über Reichweite, Community und unternehmerische Kontrolle über ihren Content.
1 Million Euro in 18 Monaten
Für Aufsehen sorgt dabei ihre klare Zahl zum Plattform-Erfolg. „Durch OnlyFans habe ich innerhalb von anderthalb Jahren einen Umsatz von einer Million Euro gemacht.“ Sie betont, dass der Gewinn darunter liege, da Agenturen, Plattformbeteiligungen und Steuern anfallen. Dennoch beschreibt sie die Arbeit als lukrativ und selbstbestimmt, weil sie Inhalte, Schnitt und Preise selbst definiert.
Schäfer beschreibt den Wandel im Erotikgeschäft durch Direct-to-Fan-Modelle. Früher sei man von großen Marken abhängig gewesen, heute generiere gleiches Videomaterial wiederkehrende Erlöse. Wichtig sei allerdings Professionalität: Viele unterschätzten die Arbeit hinter OnlyFans, vom Community-Management bis zu regelmäßigen Produktionen. Livestreaming mit direktem Fan-Kontakt sei aktuell die einnahmestärkste Sparte.
(Quelle: Berliner Zeitung)
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„Gefährliche Entwicklung“
Die Entwicklung von KI-Avataren beobachtet Schäfer mit Skepsis. Sie habe anfangs mit entsprechenden Apps experimentiert, lehne die Verwertung jedoch ab. „Ich distanziere mich davon und halte es für eine gefährliche Entwicklung, wenn wir komplett verlernen, für unser Geld zu arbeiten.“ Für ihre Fans stehe Authentizität im Vordergrund, weshalb sie weiterhin echten Content produziere.
Gleichzeitig grenzt sie ihr Portfolio klar ab. P*rnos mit Männern kommen für sie nicht infrage, ihr Material bleibe soft und enthalte Aufnahmen mit Frauen. Der Reiz liege für ihre Community in Nähe und Ungefiltertheit, häufig sogar ohne Make-up vor der Webcam. Für junge Frauen warnt sie vor falschen Erwartungen an schnelles Geld und vor der langfristigen Präsenz von Inhalten im Netz.
Unternehmerisch plant Schäfer langfristig. Neben DJ-Auftritten und Werbedeals investiert sie in Immobilien und ETFs, um sich finanziell breiter aufzustellen. Sie will auch mit 50 noch in diesem Geschäftsfeld aktiv bleiben.
