„Dachte, ich kriege lebenslänglich“ – Samra packt über Thailand aus
Samra
Das große Thailand-Statement von Samra ist da. Gut eine Woche wussten die Fans nicht, wie es dem 31-Jährigen ergangen ist und was wirklich in Thailand vorgefallen ist. In der Nacht auf den 18. Februar wurde der Berliner Rapper von der thailändischen Polizei festgenommen und für mehrere Stunden eingesperrt.
Über die deutsche Botschaft wurde bekannt, dass er kurze Zeit später einen Anwalt engagiert hat. Darüberhinaus war unklar, welche Strafe der Rap-Superstar erhalten wird und wegen welcher Substanz er überhaupt festgenommen wurde. In einem ersten Bericht der BILD wurde gemutmaßt, ob es sich sogar um Ketamin gehandelt haben könnte.
„Dachte, ich kriege lebenslänglich“
Jetzt hat Samra einige Informationen klargestellt, die in den ersten Meldungen falsch angegeben wurden. So teilt er mit, dass er in keinem Nachtclub gewesen ist. Er habe sich lediglich mit seinen Freunden vor einem 7/11-Shop aufgehalten und dort etwa bis 4 Uhr Nachts verbracht. Wegen der Zeitverschiebung ist er in Thailand erst sehr spät schlafen gegangen.
Am 7/11 gechillt
„Ich war weder im Nachtclub, noch war ich auf Ketamin oder hatte was dabei. (…) Wir waren in Phuket, das ist ein Ort in Thailand. Dort gibt es ganz viele 7/11-Shops. Wir saßen vor diesem Laden den ganzen Abend, haben Kippen geraucht, Kaffee getrunken, Fußball gespielt. (…) Hab mich auf meinen Roller gesetzt und bin Richtung Unterkunft gefahren.“
Gegen 4 machte sich Samra mit seinem Roller auf zu seiner Unterkunft. Auf dem Weg dorthin fand die Polizeikontrolle statt. Zu diesem Zeitpunkt wurde er bereits mehrfach von der Polizei kontrolliert, oft weil die Beamten Geld wollten. Bei dieser Kontrolle wurde jedoch das Medikament Alprozolam in seiner Tasche gefunden. Auch das wurde bereits letzte Woche als mögliche Ursache gemutmaßt. Das Medikament fällt in Thailand ebenfalls
Alprozolam-Fund
„In meiner Tasche war Alprozolam. Alprozolam ist ein Medikament was ich vom Arzt verschrieben bekommen, gegen Angststörungen und Panikattacken. (…) Das wird in Thailand anscheinend als Droge eingestuft. Ich wusste das gar nicht, für mich ist das keine Droge. (…) Ich hab gedacht, die verarschen mich.“
Auf dem Polizeirevier angekommen wurden Samra verschiedene Strafen angedroht. Anscheinend auch, um Geld von ihm zu bekommen. Weil er vor Ort von Fans erkannt worden ist, haben die Polzisten offenbar bemerkt, dass bei ihm viel Geld zu holen ist.
Sie drohten mit 5 Jahren Haft
„Während der Polizeikontrolle, auf dem Revier, waren Fans aus Deutschland dir mich erkannt haben und ein Foto von mir wollen. Was mir sehr geschadet hat, weil die Polizei in Thailand sehr viel Geld gerochen hat. (…) Die haben am Anfang so von 6 Monaten gesprochen. (…) Dann hat mir jemand gesagt 5 Jahre. Bis ich endlich meine Anwältin dort hatte. (…) Die haben mich komplett auseinandergenommen, in Handschellen, direkt alles auf den Tisch, ausziehen. Dann waren Gerüchte innerhalb von Stunden. Ich dachte, ich kriege Lebenslänglich (…) und bin direkt in die Zelle.“
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