„Damit wischt man sich den Arsch ab“ – Deutschrapper äußert sich zu 1,24 Millionen Euro-Forderung vom Finanzamt

1,24 Millionen Euro Steuern

Vor rund drei Wochen wurde bekannt, dass das Finanzamt eine Millionensumme von einem deutschen Rapper fordert. Der Bielefelder Rapper Patron61 enthüllte, dass die Finanzbehörden Steuern in Höhe von 1,24 Millionen Euro von ihm fordern. Dieses Geld sollte er bis zum 3. April nachzahlen. Anhand dieser Steuerlast lässt sich errechnen, dass der Rapper mindestens 2.760.000 Euro Brutto im Jahr 2025 verdient haben muss.

Bekannt wurde Patron61 neben seiner Musik vor allem dafür, Steuertrickser und Betrüger zu sein. Nachgewiesen werden konnte ihm bisher noch keines seiner Verbrechen, auch weil er das Justizsystem anscheinend besser kennt als so mancher Richter.

„Das ist einfach nur Toilettenpapier“

Die offizielle Frist zur Begleichung der Millionensumme ist inzwischen abgelaufen. Nun hat sich Patron61 persönlich zu Wort gemeldet und erklärt, wie er mit dem Steuerbescheid umgeht und wie er dafür sorgt, dass er die Summe am Ende nicht in voller Höhe begleichen muss.

Dabei rezitiert er das Steuergesetz und die Abgabenordnung aus dem Kopf und erklärt, dass er zunächst einmal Einspruch gegen den Bescheid eingelegt hat und dafür einen Monat Zeit hat. Danach kann er zusätzlich dazu weitere Belege einsenden, durch die er seine Einnahmen und somit auch die Steuerlast senken kann. Auch wenn man selbst kein Steuerbetrüger ist, kann man aus dieser Ansage durchaus etwas lernen. Denn es lohnt sich finanziell, Belege beim Finanzamt einzureichen und seine Steuern durch Ausgaben zu senken.

„Damit wischt man sich den Arsch ab“

„Die GmbH hat einen Einkommenssteuerbescheid erhalten in Höhe von 1,2 Millionen Euro, die bis zum 3. April zu zahlen sind. Erstmal, ein Steuerbescheid – wie die Schweizer so schön sagen – ist Eau de Toilette. Damit wischt man sich die Ärsche ab.“

Steuerlast wird sinken

„Hast du noch die Möglichkeit, fehlende Belege nachzureichen beim Finanzamt. Und dann sinkt die Steuerlast. Damit wollte ich einfach zeigen, das ist einfach nur Toilettenpapier. Mehr ist ein Steuerbescheid nicht, meine Freunde.“

Hier seht ihr die Ansage