Manuellsens Tisch „an dem nicht gelogen wird“ wurde für 2000 Euro verkauft
Legendärer Tisch wechselt den Besitzer
Der legendäre Tisch, an dem nicht gelogen wird, hat einen neuen Besitzer: Markus Baulig, Mitgründer und Geschäftsführer der Baulig Consulting GmbH. Das ikonische Möbelstück stammt aus dem 2019 erschienenen Interview mit Manuellsen und gilt seither als ein wichtiges Meme der Deutschrap-Szene. Ausgelöst wurde der Verkauf durch das Kleinanzeigen-Inserat von Manuellsens Ex-Frau Nadja H., die ihren Esstisch abgeben wollte. Die Geschichte rund um den Tisch gehört fest zum Deutschrap-Vokabular und zur Popkultur.
Baulig wurde auf das Angebot aufmerksam und schrieb auf LinkedIn: „Musste ich sofort haben“. In einem weiteren Post ergänzte er: „Jetzt steht dieses magische Artefakt unserer Zeitgeschichte ausgeschildert in unserem Office.“ Damit rückte der Kult-Tisch erneut in den Fokus der Community.
Der Unternehmer ist in der Szene kein Unbekannter und nutzt Social Media regelmäßig für Statements. Im Kontext des Tischkaufs verweist er auf seine Vorliebe für Sammlerstücke und popkulturelle Symbole.
Preis, Pläne und Bedeutung für die Szene
In einem YouTube-Video spricht Baulig ausführlicher über seinen Move. Er zählt Luxusgüter auf, die er sich bereits geleistet hat, darunter „Chats mit der Affäre von ’ner Person, die ich nicht leiden kann“. Den Tisch bezeichnet er als „Viel krasser“ und ordnet ihn als Kultobjekt ein, an dem seit Jahren sinnbildlich keine Lügen verbreitet werden.
Gleichzeitig sieht Baulig darin die „geilste Marketingaktion überhaupt“. Der frühere Esstisch eigne sich aus seiner Sicht perfekt als Setup für den „Markus Baulig Podcast“. Im Zuge dessen erneuert er öffentlich seine Einladung an Farid Bang und positioniert das Möbel als wiedererkennbares Element seines Formats.
Am Ende legt Baulig den konkreten Kaufpreis offen: Der Tisch ging für 2.000 Euro über den Tisch. Wörtlich sagt er: „Ich hab‘ mit Nadja verhandelt, sie wollte nicht weiter runtergehen mit dem Preis“. Sein Fazit fällt eindeutig aus: „Da musste ich einfach zuschlagen.“ Der Verkauf sorgt weiterhin für Gespräche in der Szene.
