„Sie ist nicht das Opfer“ – 50 Cent reagiert auf Diddy-Party-S*xtape seiner Ex

50 Cent verspottet Diddy - und spricht über Konsequenzen für seinen Sohn

Am Wochenende kursierte in den sozialen Medien ein angebliches S*xtape, das Diddy mit Daphne Joy und einem Por*odarsteller zeigen soll. Für 50 Cent, der sich seit Monaten öffentlich mit dem Bad Boy-Mogul anlegt, war das ein neuer Aufhänger. In seinen Feeds griff er das Thema sofort auf und heizte die Debatte an.

In einem ersten Instagram-Post teilte Fifty einen mutmaßlichen Screenshot und legte verbal nach. In der Caption spottete der Rapper: „Free Diddy, er hat schon genug durchgemacht, da er ohne Pen*s geboren wurde“. Der Tonfall macht deutlich, wie sehr 50 Cent die jüngsten Leaks in seine Dauerfehde mit Diddy einordnet.

Kurz darauf folgte ein ernsterer Post. Darin betonte 50 Cent, dass die größte Belastung nicht Daphne Joy, sondern der gemeinsame Sohn Sire treffe: „Könnt ihr euch vorstellen, in der achten Klasse zu sein und herauszufinden, dass das eure Mutter ist? Das Rechtssystem in L.A. denkt, das ist okay.“ Daphne Joy hat sich zu dem kolportierten Tape bisher nicht geäußert.

Jahre alter Streit: Vorwürfe, Klagen und Sorgerechtskampf

Die Beziehung zwischen 50 Cent und seiner Ex-Freundin ist seit Langem belastet. 2024 warf Daphne Joy dem Rapper Vergewaltigung und körperliche Misshandlung während der Beziehung vor. 50 Cent wies dies öffentlich als „falsch“ und „haltlos“ zurück und reichte eine Verleumdungsklage ein.

Im Zuge dessen argumentierte er, Joys Anschuldigungen stünden im Zusammenhang mit seinem Sorgerechtsantrag für Sohn Sire. Hintergrund sei, dass der Name seiner Ex in Unterlagen des Diddy-Falls nach einer Razzia aufgetaucht sein soll. 50 Cent inszeniert seine Schritte seitdem als Schutz des Kindes und begleitet sie mit regelmäßigen Social-Media-Statements.

Bereits 2013 hatte Joy den Rapper wegen häuslicher Gewalt und Vandalismus verklagt. Nach einer Einigung wurden alle Punkte außer dem Vandalismus-Vorwurf fallengelassen. 50 Cent erhielt eine dreijährige Bewährungsstrafe, musste eine Gewalttherapie absolvieren und bekam ein Kontaktverbot zu Joy. Vor diesem Hintergrund erhält die aktuelle Eskalation zusätzliche Brisanz - nicht zuletzt, weil die öffentliche Auseinandersetzung nun auch das Umfeld der Beteiligten betrifft.