Kool Savas gibt offen zu: „Manchmal bereue ich, dass ich Vegetarier bin“

Kool Savas

Seit dem jungen Erwachsenenalter lebt Kool Savas nun schon vegetarisch. Das bedeutet, dass er etwa seit seinem 18. Lebensjahr auf Fleisch und auch Fisch verzichtet. Andere tierische Produkte wie Milch, Eier oder Honig konsumiert er weiterhin. Er lebt also nicht vegan, sondern lediglich vegetarisch, wie etwa 7% aller Menschen in Deutschland.

Seinen fleischfreien Lebensstil thematisiert Kool Savas nicht allzu oft, auch in seiner Musik. Er spricht sich dennoch oftmals gegen Massentierhaltung aus, ohne andere Personen davon überzeugen zu wollen, ebenfalls auf Fleisch zu verzichten. Für ihn ist der Verzicht auf Fleisch eine persönliche Entscheidung und mittlerweile auch Gewöhnungssache.

„Manchmal bereue ich das“

In einem aktuellen Interview bei den Kollegen von HiphopDE erklärt der 51-Jährige offen, seinen Vegetarismus manchmal zu bereuen. Viele andere würden so etwas alleine schon ideologisch nicht zugeben, oder weil sie ihren Lebensstil dadurch angreifbar machen. Kool Savas hat aber keinen falschen Stolz und gibt offen an, dass er manchmal lieber kein Vegetarier wäre.

Ganz konkret liebt er es zu angeln und würde die Fische danach gerne selbst zubereiten und braten. Nach 33 Jahren ohne Fleisch hat er jedoch einen zu großen Ekel davor entwickelt, Fleisch zu sich zu nehmen. Gleichzeitig betont er aber auch, dass ihn sein Lebensstil abgesehen davon nicht groß einschränkt, vor allem weil es inzwischen sehr gute Ersatzprodukte für Burger und Co. gibt. Auch wenn er manchmal gerne eine Ausnahme machen wollen würde, bleibt er seinem Lebensstil also treu.

Kool Savas über Nachteile des Vegetarismus

„Manchmal bereue ich das, dass ich Vegetarier bin. Weil zum Beispiel, ich würde super gerne angeln und die Fische dann selber braten oder grillen und die dann essen. Und ich trau mich nicht mehr, so ein totes Tier in den Mund zu nehmen. Irgendwie hab ich da so einen krassen Ekel aufgebaut. Das ist ja seit meinem 18./19. Lebensjahr.

Ich bin jetzt kein Missionar der denkt, ich muss jetzt dafür sorgen, dass die ganze Welt vegetarisch lebt. Ich hab gemerkt einfach, bei vielen Freunden von mir (…) wenn die dann paar Monate vegetarisch leben, sagen die: Dicka, mir fehlt gar nichts. (…) Man kann gerade Burger und Hackfleisch, kannst du super gut faken.“

Hier seht ihr den Ausschnitt