Seyed wird Opfer eines rassistischen Vorfalls in einem Fitnessstudio

Seyed schildert Erlebnis im Hamburger Fitnessstudio

Der Rapper Seyed hat auf Instagram einen Vorfall in einem Hamburger Fitnessstudio öffentlich gemacht. In seinem Statement markierte er @benefit_fitness und schilderte, dass er sich zum Training anmelden wollte, da er das Studio bereits früher besucht hatte. Laut Seyed habe eine Mitarbeiterin abweisend reagiert und ihn bei der Anmeldung zurückgewiesen.

Besonders deutlich wurden die von ihm wiedergegebenen Aussagen. Die Mitarbeiterin soll zu ihm gesagt haben: „So Leute wie dich will ich hier nicht haben“. Auf Seyeds Nachfrage „Was heißt Leute wie mich?“ habe sie nur erwidert: „Ja, genau. Auf so Leute wie dich habe ich keinen Bock.“ Der Künstler beschreibt, dass er fassungslos gewesen sei und sich aufgrund seines Aussehens ausgegrenzt fühlte.

Seyed betonte, dass er lediglich trainieren wollte und zuvor stets zufrieden gewesen sei. Er habe der Mitarbeiterin nichts getan und sich respektvoll verhalten. Das Erlebnis habe ihn jedoch getroffen, weil er es als diskriminierend wahrnahm und ein Zeichen setzen wolle.

Beschwerde, ausstehende Reaktion und klare Forderungen

Nach eigener Aussage fasste Seyed den Vorfall sachlich in einer Beschwerde zusammen und leitete sie an das Fitnessstudio weiter. Zudem bat er um einen Rückruf. Wie er berichtet, liege der Vorfall dem Studio seit nahezu einer Woche vor, ohne dass es bislang zu einer Rückmeldung gekommen sei.

In seinem Post unterstreicht Seyed, dass es ihm nicht um Aufmerksamkeit gehe, sondern um ein konsequentes Vorgehen gegen diskriminierendes Verhalten. Er schreibt, er erwarte, dass der Vorfall ernst genommen und vollständig aufgeklärt wird. Sollte sich sein geschilderter Sachverhalt bestätigen, fordert er Konsequenzen für die verantwortliche Mitarbeiterin.

Zum Abschluss setzt Seyed ein klares Zeichen gegen Ausgrenzung und betont, dass niemand wegen seiner Herkunft benachteiligt werden dürfe. Sein Beitrag endet mit dem deutlichen Appell gegen Diskriminierung und dem Hashtag #KeinPlatzFürRassismus, verbunden mit der Bitte um Feedback seiner Community.

Seyed via Instagram-Story
Seyed via Instagram Story