Bushido: „Ich hab plötzlich gemerkt, dass ich niemanden mehr in meinem Leben habe“

Bushido

Bushido hat in einem seiner jüngsten Podcasts offen über eine Angststörungen gesprochen und darin zugegeben, wie schlimm es im letzten Jahr wirklich um ihn stand. Nach außen hin war eigentlich nicht zu sehen, dass der 47-Jährige sich an seiner absoluten Belastungsgrenze befindet. Doch in ihm drin sah es ziemlich düster aus.

Im Herbst 2025 gaben seine Frau und er bekannt, sich getrennt zu haben. Viele Fans gingen damals davon aus, dass es sich um einen reinen Promomove zur Vermarktung ihrer TV-Serie bei RTL handeln würde. Allerdings war die Trennung von seiner Frau und seiner Familie für Bushido bittere Realität.

„Gemerkt, dass ich niemanden mehr habe“

Wie Bushido in dem Gespräch beschreibt, hat die Trennung von seiner Frau seine ohnehin schon vorhandene Angststörung noch einmal enorm verstärkt. Zeitweise lebte der Rapper getrennt von seiner Familie in einer eigenen Wohnung in Dubai. Dort merkte er auch, dass er ohne seine Familie niemanden mehr in seinem Leben habe.

Zur selben Zeit ereignete sich auch der Horrorunfall seines Sohnes Djibrail, der einen traumatischen Unfall auf einem Schnellboot hatte. Sowohl für den damals 11-Jährigen, als auch für seine Eltern und dessen besten Freund, der den Unfall mitangesehen hat, war es ein einschneidendes Erlebnis. Für Bushido war es ein Katalysator seiner Angstzustände.

Bushido über seine Angststörung

„Du weißt selbst, dass bei mir meine Angstzustände extrem schlimm waren, dass ich teilweise nicht rausgegangen bin. [Die Angst war] wie eine Bleiweste bei der Röntgenaufnahme. Allein die Tatsache, dass meine Frau nicht mehr meine Frau ist und meine Kinder ohne Mutter und Vater aufwachsen. Ich hab plötzlich gemerkt, dass ich niemanden mehr in meinem Leben habe.“

Seit dieser Tiefphase hat sich glücklicherweise einiges zum Besseren gewandt. Bushido und seine Familie sind nach Grünwald gezogen nachdem die Erkenntnis einsetzte, dass Dubai dem Familienleben schadet. Gleichzeitig hat sich die Beziehung zu seiner Frau und seiner Familie erheblich verbessert. Der Rapper begab sich zudem zeitweise 7 Tage die Woche in Gesprächstherapie. Auch deshalb stellt er fest: „Es ist etwas Gutes aus der Krise hervorgegangen.“

(Quelle: Im Bett mit Anna-Maria und Anis Ferchichi)

Aus der Episode „Wenn das ganze Weltbild wackelt“

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