„Hätte ApoRed auch machen müssen“ – Ex-Millionär KsFreak hat seine Schulden mit normaler Arbeit abbezahlt
KsFreak
Dem ein oder anderen dürfte der Name KsFreak, bzw. Krappiwhatelse noch ein Begriff sein. Etwa ab 2012 gehörte der Österreicher zu den größten Youtube-Stars im deutschsprachigen Raum. Besonders in den Jahren 2016 und 2017 feierte er einen enormen Hype. In diesem Zeitraum konnte er seine Abonnentenzahl auf 2 Millionen verdoppeln.
Und auch finanziell hat sich sein Youtube-Hype rentiert. In den beiden genannten Jahren konnte er insgesamt 800.000 Euro an Reingewinn erwirtschaften und verdiente im Verlauf seiner gesamten Karriere weit über 1 Million Euro. Gemeinsam mit ApoRed versuchte er sich zu dieser Zeit auch als Rapper.
Insolvenz & Absturz
Doch nach seinem größten Hype folgte der schnelle Absturz. Der ehemalige Youtuber vergaß, dass er Steuern zahlen muss und verprasste sein Geld viel zu schnell. Ein falscher Berater soll ihm zudem viel Geld abgezogen haben, weshalb er im Jahr 2019 Insolvenz anmelden musste. Innerhalb kürzester Zeit ist er pleite gewesen, kurz nachdem er Millionär wurde. Und auch die Youtube-Karriere brach gnadenlos zusammen.
Normale Arbeit
In den Jahren seit diesem Absturz hat sich einiges bei KsFreak getan. Der ehemalige Youtuber hat einen normalen Job im Handwerk angenommen und ist mittlerweile Vater eines Kindes. Und hat es innerhalb von 7 Jahren geschafft, aus dem „Teufelskreis der Schulden“ auszubrechen. Im Februar 2026 gab er erstmals Infos zu seinem heutigen Leben bekannt.
Jetzt hat er zum ersten Mal seit fast 10 Jahren wieder ein Video bei Youtube hochgeladen. In dem Video mit dem Titel „So lebe ich heute“, zeigt er ebenjenes. Vor allen Dingen zeigt er, dass man nicht zu dubiosen Geschäftspraktiken greifen muss, wenn es auf Youtube nicht mehr läuft, sondern dass man sich auch nach so einem Hype ein gutes Leben aufbauen kann.
In dem Vlog kündigt KsFreak zwar an, dass er jetzt wieder zurück ist und auch streamen möchte, diesmal will er diese Zweitkarriere aber deutlich besser strukturieren und aus den Fehlern seiner Vergangenheit lernen. Er scherzt außerdem, dass ApoRed womöglich ebenfalls den Weg der ehrlichen Arbeit hätte gehen sollen, anstatt nach Zypern auszuwandern:
„Damit ich aus dem Teufelskreis der Schulden endlich ausbrechen konnte, bin ich einfach normal arbeiten gegangen. Lief nicht mehr so gut, Klickzahlen waren nicht mehr so hoch. (…) Jetzt sagen alle: Ey, KS hat den geraden Weg genommen, krass! Das hätten nicht viele geschafft. ApoRed hätte auch den Weg nehmen müssen hahahah“
Hier seht ihr das Video
