Der Vater von Nate57 war früher ebenfalls Rapper

Nate57

Wer hätte das gedacht – als er in die Szene kam, war Nate57 eines der Gesichter einer neuen Generation an Straßenrappern und hat für einige der wichtigsten Klassiker seiner Ära gesorgt. Und ganz offensichtlich hatte der Hamburger Rapper genau das am Blut. Denn auch sein Vater hat zuvor eine kleine Rap-Revolution in Deutschland gestartet.

„Bass Culture“

Vor einigen Stunden teilte Nate57 einen Beitrag, in dem er ein altes Albumcover der Band seines Vaters teilte. Darauf sehen war das Cover zum Album „Head Corner“ der Band Bass Culture. Unten rechts auf dem Foto mit den Bandmitgliedern ist der Vater des Rappers zu sehen.

Auf der Webseite Bandcamp ist die CD zum Album tatsächlich heute noch verfügbar. Laut Angabe auf Bandcamp erschien das Release am 6. April 2010, wobei das Foto deutlich älter aussieht und das Datum vermutlich nicht korrekt ist. Immerhin hat Nate selbst zu diesem Zeitpunkt bereits gerappt. Außerdem gibt es auf der Seite zu jedem der 10 Songs eine Hörprobe. Und auch dort ist anhand der Stimmen zu erkennen, dass der Vater des Rappers vermutlich selbst noch relativ jung gewesen ist. Falls ihr euch mal anhören wollt, welche Musik der Vater von Nate57 damals gemacht hat, findet ihr das Album hier.

Wie Nate57 schreibt, sieht er seinen Vater und dessen Gruppe Bass Culture als Wegbereiter dafür, dass Reggea-Musik in Deutschland angekommen ist: „Diese Herrenschaften haben u.a. Reggea nach Deutschland gebracht“

Rap seines Vaters

Außerdem teilt der Rapper einen kurzen Ausschnitt aus dem Song „Signs“, auf dem wir seinen Vater auch rappen hören. Das eigentliche Metier der Band ist Reggea-Musik, auf dem Album gibt es aber auch einen handfesten Rappart seines Vaters auf Englisch: „Ja, mein Vadda hat schon gerappt“

Hier hört ihr es