Jimi Blue (34) hat plötzlich sein Image und seine Musikrichtung geändert und startet neue Karriere

Jimi Blue Ochsenknecht

Jimi Blue hatte eigentlich alles, was man sich nur wünschen kann und die besten Voraussetzungen für ein erfolgreiches Leben: Eine reiche Promifamilie, eine erfolgreiche Filmreihe als Kinderdarsteller und eine Musikkarriere, die ihm in den Schoß gelegt wurde.

Doch mit 35 Jahren ist vom einstigen Glanz und Superstar-Status praktisch nichts mehr da. Seine Schauspielkarriere hat er seit über einem Jahrzehnt nicht mehr weitergeführt und stattdessen versucht, auf anderen Wegen sein Geld zu verdienen. Zuletzt als Darsteller im RealityTV, wo ihm vergangenes Jahr tatsächlich ein echter Coup gelang.

Er konnte die letzte Staffel „Promi Big Brother“ gewinnen und neben einer kolportierten Gage von 50.000 Euro auch das Preisgeld von 100.000 Euro abgreifen. Zusätzlich dazu erhielt er eine eigene Doku-Serie im Stile der „Kardashians“ auf Sky. Dadurch konnte er sich zumindest finanziell konsolidieren und die größten Schulden begleichen.

Rapkarriere

Dennoch stellt sich für Jimi Blue die Frage, wie er in Zukunft sein Geld verdienen will. Big Brother wird er nicht jedes Jahr gewinnen können und generell ist das Reality TV-Geschäft für die allermeisten sehr schnell vorbei. Schauspielerisch hat er seit 2016 keine Rollen mehr bekommen und die Ära in der er billige Popmusik produzieren kann, ist ebenfalls längst vorbei. Bis vor einigen Monaten versuchte er deshalb, wieder mit Rapmusik Fuß zu fassen.

Seine ersten Gehversuche als Rapper hatte Jimi Blue bereits vor über 15 Jahren. Unter Mithilfe von Ali As veröffentlichte er seinerzeit ein vielbeachtetes „Halt die Fresse“-Video bei AggroTV, das Dank der rotzfrechen Lyrics tatsächlich ein kleiner Klassiker geworden ist. Anknüpfen konnte er an diesen Erfolg allerdings nicht.

Der bekannteste Rap-Song von Jimi Blue

House-Produzent

Was man Jimi Blue nicht vorwerfen kann: Dass er sich nicht traut, neues auszuprobieren. Vor wenigen Augenblicken hat der 34-Jährige bekanntgegeben, einfach mal das Image und die Musikrichtung zu wechseln. Unter dem Namen Bonader Music will er ab sofort elektronische Musik produzieren. Dafür hat er sein eigenes Label „Dirty D Records“ gegründet. Im Stile eines Chamäleons hat er außerdem seinen Style geändert um sich der neuen Musikrichtung anzupassen, was zumindest auf den ersten Blick ein wenig unauthentisch wirkt.

Hier seht ihr die Ankündigung