Psychologischer Bericht veröffentlicht – Katja Krasavice darf wieder Auto fahren

Katja Krasavice

Nach fast 1,5 Jahren ohne Führerschein ist es offiziell: Katja Krasavice hat die MPU bestanden und darf bald wieder Auto fahren. Am 21. September stellte sie sich der Medizinisch-Psychologischen Untersuchung, am 6. Oktober folgte das positive Gutachten. Für die 30-Jährige ist es mehr als ein formaler Schritt. Katja erklärt: „Für mich ist das viel mehr als eine bestandene MPU, es ist ein persönlicher Neuanfang.“

Im Gutachten wird ihre Entwicklung ausdrücklich gewürdigt. Es heißt darin: „Frau Vogel hat ihr Verhalten im Rahmen einer verkehrspsychologischen Maßnahme aufgearbeitet.“ Zudem bescheinigen die Prüfer „eine nachvollziehbare Motivation zur Verhaltensänderung“ und eine positive Prognose für die Zukunft. Auch medizinisch ist alles im grünen Bereich: „Die Untersuchung des Blutes auf Alkoholmarker (Leber-Laborbefunde) war unauffällig.“ Katja sagt dazu: „Ich bin stolz, dass die Gutachter diese Entwicklung anerkannt haben“.

Damit könnte die Rückkehr auf die Straße in Kürze erfolgen. Katja rechnet mit einer zeitnahen Erteilung: „Das dauert wohl noch gute zwei Wochen. Dann darf ich endlich wieder selbst am Steuer sitzen. Ich kann es kaum erwarten.“ Für Fans ist das ein deutliches Signal, dass die Rapperin ihr Comeback im Straßenverkehr verantwortungsbewusst angeht.

„Es war absolut richtig, dass die Behörde eingeschritten ist“

Auslöser der Sperre war die Alkoholfahrt vom 29. Mai 2025 in Leipzig. Mit 1,28 Promille am Steuer wurde Katja damals gestoppt und später wegen Trunkenheit im Verkehr verurteilt. Sie stellt klar: „Es ist keine Entschuldigung für meinen Fehler. Dazu stehe ich. Das war Mist damals und es wird mir nie wieder passieren, dass ich Alkohol trinke und mich danach ans Steuer setze. Es war absolut richtig, dass die Behörden hier eingeschritten sind.“

Die Rapperin bereitete sich monatelang auf die MPU vor. Sie berichtet: „Zwischen November 2025 und April 2026 absolvierte ich 18 psychologische Einzelgespräche à 60 Minuten, anschließend drei weitere Nachsorgetermine. Zusätzlich nahm ich therapeutische Unterstützung in Anspruch. Ich habe die MPU als Chance gesehen und mich intensiv darauf vorbereitet. Das war auch der Grund, weshalb ich mich zurückgezogen habe.“

Zum Ablauf der MPU gehören medizinische Checks, Reaktionstests und ein psychologisches Gespräch. Entscheidend ist, glaubhaft gemachte Einsicht und stabile Verhaltensänderung. Das finale Fazit der Prüfer fällt eindeutig aus: „Unter Berücksichtigung aller in der Untersuchung eingegangenen Befunde und Aussagen von Frau Vogel kann folglich eine positive Prognose hinsichtlich der gestellten Fragestellungen attestiert werden.“

(Quelle: BILD)

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