Ausweisung aus Zypern – ApoRed soll nach Libanon geflüchtet sein

ApoRed

Die aktuell im Raum stehenden Vorwürfe gegen ApoRed dürften den allermeisten inzwischen bekannt sein. Ihm werden S*xualdelikte gegen drei Mädchen im Alter von 15, 16 und 17 Jahren zur Last gelegt. Auch die Polizei ermittelt derzeit, wobei bis zu einer endgültigen Verurteilung die Unschuldsvermutung gilt. Dennoch ist die Person ApoRed für viele seiner Social Media-Kollegen durch die Vorwürfe zu einer Art Persona non Grata geworden.

„Verbotener Migrant“

Und der Skandal hat sich auch auf die Wohnsituation des „Allerechten“ ausgewirkt. Ein Video des YouTubers mexposed sorgte erst vor wenigen Wochen für Wirbel: Er präsentierte Dokumente aus dem offiziellen Amtsblatt der Türkischen Republik Nordzypern, wonach ApoRed dort als „verbotener Migrant“ eingestuft worden sein soll. Mexposed sagt dazu: „Bereits am 2. Oktober erschien folgende Mitteilung.“

Im Video zeigt er eine übersetzte Passage der Entscheidung: „Der Ministerrat hat […] beschlossen, den deutschen Staatsangehörigen Ahmed Nadim Ahadi geboren am 12. März 1994 in Hamburg zum verbotenen Migranten zu erklären, da die Möglichkeit besteht, dass er in Gefahr für die öffentliche Sicherheit und den Frieden darstellt.“ Diese Einstufung würde bedeuten, dass die rechtliche Grundlage für einen weiteren Aufenthalt in Nordzypern entfällt und ein Einreiseverbot greift. Oder simpel ausgedrückt: ApoRed wird aus Zypern rausgeworfen.

Flucht nach Libanon

Nun scheint ApoRed, zumindest laut eigener Aussage, Konsequenzen aus der Entscheidung des nordzypriotischen Ministerrats gezogen zu haben und in ein anderes Land gereist zu sein. Während seines kürzlichen Livestreams, in dem er vor einem Greenscreen stand und seinen ersten Casino-Stream abhielt, erklärte ApoRed, mit dem Boot nach Libanon gereist zu sein:

„Aber aktuell, ich bin im Libanon Freunde. Libanon ist so der neue Hase. Was geht in Libanon? Libanon ist chillig, sag ich euch ehrlich. Das war so ein kleiner Bootstrip dahin – kann man machen.“

In dem Video von „Der heilige Ofenkäse“, auf das Christian Solmecke in seinem Video reagiert, ist der Youtuber hingegen der Ansicht, dass ApoRed in Wahrheit nicht nach Libanon gefahren sei. Stattdessen würde er sich weiterhin auf Zypern befinden und lediglich darauf hoffen, dass man ihn nicht ausweist solange er ein low profile an den Tag legt und öffentlich erklärt, er wäre in einem anderen Land. Und auch Christian Solmecke ist nicht überzeugt: „Wenn ihr meine Meinung dazu hören wollt – ich nehm ihm die Libanon-Geschichte auch nicht ab. ApoRed hatte schon häufiger Nebelkerzen geworfen.“

Hier seht ihr das Video