3 Mal verschoben – Eunique sagt ihr Album ab

Immer wieder Ärger bei Eunique. Erst vor ein paar Monaten verlor die Hamburger Rapperin auf mysteriöse Weise ihren Instagram-Account und musste eine öffentliche Support-Aktion starten, um sie zurück zu bekommen. Viele vermuteten schon damals, dass dies das Ergebnis von internen Differenzen ist. Nun scheint sich dieser Eindruck zu bestätigen..

Eunique

Eigentlich sollte es letztes Jahr so richtig losgehen bei Eunique. Nachdem sie im April 2018 mit ihrem Debütalbum „Gift“ auf Platz 7 der deutschen Charts einsteigen konnte, galt sie als eine der vielversprechendsten Newcomer in Deutschland und das nächste Album sollte den Durchbruch bringen. Doch darauf wurde nichts – stattdessen hieß es: warten!

Nun erklärt die 24-Jährige den Grund für die mehrfach Verschiebung ihres zweiten Albums, das unter dem Titel „Vision“ erscheinen sollte und gibt zeitgleich bekannt, dass es überhaupt nicht mehr erscheinen wird. Aufgrund eines Vertragsstreits muss das gesamte Release abgeblasen werden und Eunique kann auf unbestimmte Zeit überhaupt nicht mehr releasen.

Hier ist ihr Statement:

„Gott ist groß und Gott sieht alles! Und wenn ich gekonnt hätte, hätte ich euch schon lange 3 Alben gegeben + 2 Mixtapes. Ich sitze hier gerade auf 100 Liedern und ich kann nichts raushauen. Ich muss euch heute leider sagen, dass mein Album „Vision“ nicht mehr erscheinen wird. Derzeit befinde ich mich seit 8 Monaten im Rechtsstreit mit meinem alten Team. Leider komme ich aus der Situation nicht raus und es tut richtig weh zu sehen, wie ich an der Seitenlinie von deutschem Rap stehen muss und nur zugucken kann.

Niemals hätte ich gedacht, dass ich mich in so einem Szenario befinde, in dem ich nicht das tun kann, was ich liebe. Deswegen kam bis dato auch keine neue Musik von mir raus und weil ich es professionell behandeln wollte, habe ich mich auch bis heute nicht dazu geäußert. Seid bitte nicht böse mit mir, ihr seid meine Motivation das durchzustehen und für diesen Traum zu kämpfen.

Wenn es neues gibt, seid ihr eh die ersten, die es erfahren. Wir sehen uns allerspätestens auf den kommenden Festivals und rasten zusammen aus. Danke für eure Loyalität! Nicht nur in guten Zeiten, sondern besonders auch in schlechten Zeiten zu sehen, dass mein Militär meinen Rücken hat, ist ein unbeschreibliches Gefühl. Stay blessed!“

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