Krasser Hate – Karl Ess war kurz davor aus Deutschland auszuwandern!

Karl Ess

Viele von euch werden Karl Ess noch als Fitness-Youtuber und guten Freund von Kollegah und Farid Bang kennen. Der Athlet und Unternehmer betreibt seit einigen Jahren einen Kanal, auf dem er Fitnesstipps gibt und seine Zuschauer dazu motiviert, an sich selbst zu arbeiten. Das klingt erstmal nicht schlecht – auf der anderen Seite vermarktete er jedoch auch seine eigenen Produkte recht aggressiv auf seiner Youtube-Plattform und zog so den Hass seiner Community auf sich.

Auch seine gute Beziehungen in die Rapszene gingen in die BrĂŒche. Mit Banger-Chef Farid Bang zerstritt er sich dermaßen heftig, dass der DĂŒsseldorfer seinen ehemaligen Kumpel sogar auf einem Song disste und auch dessen Mutter erwĂ€hnte. Nachdem seit den letzten öffentlichen Äußerungen des Rappers ein paar Monate ins Land gegangen waren, gab Karl Ess zuletzt an, sich mit Farid Bang versöhnt zu haben. Der JBG-Rapper dementierte dies und gab zu verstehen, dass er nicht vor hat, sich zu versöhnen.

Interview

Jetzt macht Karl Ess reinen Tisch und gibt zu, dass die vergangenen 18 Monate die schwierigste Phase seines bisherigen Lebens gewesen sind. Neben dem Beef mit Farid Bang schmerzten ihn auch die zahlreichen negativen Reaktionen aus seiner Community:

„Es gab bei mir nen Punkt, wo ich dachte: ‚Ich hab doch jetzt so vielen Menschen kostenlos geholfen‘ und da dachte ich mir, ‚wie können mich teilweise diese Leute verraten?‘ Es wurde auf einmal alles nur noch schlecht geredet und ich dachte warum sagt man nicht ‚Ok der hat da und da scheisse gebaut, aber auf der anderen Seite hat er den Menschen auch geholfen’“ 

Irgendwann wurde der Hass seiner einst treuen Zuschauerschaft so groß, dass er sogar daran gedacht habe, aus Deutschland auszuwandern und fĂŒr einige Jahre in Thailand zu leben. In seinem Interview spricht er nicht von Farid Bang, doch der Konflikt zwischen den beiden, einschließlich einer Abmahnung ĂŒber 65.000€ fĂ€llt in diese Zeit, sodass auch der DĂŒsseldorfer seinen Anteil an der schweren Phase des Youtuber gehabt haben könnte.

„Und dann war ich an dem Punkt, wo ich gesagt hab ‚Ey ich hab gar kein Bock mehr den Leuten kostenlose Infos zu geben, guten Content zu liefern um dann negative Kommentare unter meinen Videos zu sehen‘ und dann musste ich fĂŒr ein ganzes Jahr Kommentare & Daumen bei Youtube deaktivieren, weil jedes Video direkt am Anfang 1.000 bis 2.000 Dislikes bekommen hat. Und es gab da ne richtige Hasskampagne und da war ich an nem Punkt wo ich gesagt hab: ‚Hey, nicht nur – ich will mit Youtube aufhören – sondern ich ziehe nach Thailand‘. Ich hab da gedacht: ‚ihr könnt mich jetzt alle mal, ich ziehe nach Thailand und pflĂŒcke KokosnĂŒsse fĂŒr die nĂ€chsten zwei, drei Jahre‘. Ich hĂ€tte dann meine Beteiligungen hier weiterlaufen lassen und meine Dividenden kassiert aber wĂ€re weg gewesen. „

Hier seht ihr das Interview

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